Heimat

Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2018, Heft 04

Contributions by Ulrike Guérot Contributions by Jürgen Heizmann Contributions by Elmar Wiesendahl Contributions by Gregor Kreuzer Contributions by Michael Bröning Contributions by Stephan Lessenich Contributions by Arthur Schlegelmilch Contributions by Frank Uekötter Contributions by Klaus Dörre Contributions by Claus Leggewie Contributions by Fritz Reusswig Contributions by Liane Bednarz Contributions by Habbo Knoch Contributions by Jens Gmeiner Contributions by Matthias Micus Edited by

Book cover: Heimat

Extent: 136 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: German Studies, Social Sciences 

Language: German

Paperback (Published)

(March 2019)

ISBN: 9783525800256

6.5 x 9.84 inches

Price: $29.00

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INDES 4/2018 thematisiert die derzeitige Konjunktur des Heimat-Themas und ihre vielfältigen Ursachen


Der Begriff Heimat ist derzeit in aller Munde. Wenig verwunderlich mag noch erscheinen, dass die zuletzt auch in Deutschland mit Aplomb emporgekommene politische Rechte die Notwendigkeit von kultureller Identitat, volkischer Gemeinschaft und nationaler Heimat als Arznei gegen das vermeintliche Gift von grenzuberschreitender Globalisierung und wissensgesellschaftlicher Vereinzelung propagiert. Uberraschend mutet dagegen die aktuelle Konjunktur des Heimat-Themas im Spektrum links-liberaler Parteien, Literaten, Kulturschaffender an. Besteht die auf den ersten Blick anachronistisch anmutende Attraktivitat der Idee der Heimat darin, dass sie sich am mentalen Verkehrsknotenpunkt von Globalisierung, romantischem Neo-Konservatismus und neuen politischen und gesellschaftlichen Konfliktlinien (Koppetsch) befindet? Verbindet sich die Heimat-Renaissance also mit der Frage nach Sicherheit und der Suche nach verlasslichen Bindungen in Zeiten des digitalen und okonomischen Wandels? Oder spielen Flucht- und Migrationsbewegungen diesbezuglich die entscheidende Rolle, dies im Sinne einer Verlustangst bei Teilen der deutschen Gesellschaft angesichts der Zuwanderung von ethnisch, sprachlich, kulturell Fremden? Lasst sich dergleichen gar historisch verallgemeinern, korrespondieren Heimat-Boomphasen also generell mit tiefgreifenden gesellschaftlichen, okonomischen und/oder kulturellen Transformationen – vom Aufkommen der Heimat-Bewegungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zur Ostalgiewelle in den 1990er Jahren? Grundsatzlicher noch: Was ist das uberhaupt, Heimat? Diesen Fragen geht die INDES in diesem Heft nach.

  • Contributions by Ulrike Guérot
  • Contributions by Jürgen Heizmann
  • Contributions by Elmar Wiesendahl
  • Contributions by Gregor Kreuzer
  • Contributions by Michael Bröning
  • Contributions by Stephan Lessenich
  • Contributions by Arthur Schlegelmilch
  • Contributions by Frank Uekötter
  • Contributions by Klaus Dörre
  • Contributions by Claus Leggewie
  • Contributions by Fritz Reusswig
  • Contributions by Liane Bednarz
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