Heilquellen in der deutschen Wissensliteratur des Spätmittelalters

Zur Genese und Funktion eines Paradigmas der Wissensvermittlung am Beispiel des »Tractatus de balneis naturalibus« von Felix Hemmerli und seiner Rezeption

By (author) Frank Fürbeth

Book cover: Heilquellen in der deutschen Wissensliteratur des Spätmittelalters

Extent: 452 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Literary Studies, Medieval Studies

Series: Wissensliteratur im Mittelalter

Language: German

(Hardback) (Published)

(May 2004)

ISBN: 9783895003967

6.69 x 9.45 inches

Price: $88.50

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Das Buch behandelt die Genese einer wissensvermittelnden Textgattung, die im spätmittelalterlichen Italien anlässlich der Analyse und Beschreibung der Wirkkraft natürlicher Heilquellen entwickelt wurde. Es verfolgt die Rezeption dieser Textgattung im deutschen Raum und ihre Diversifizierung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Gebrauchsinteressen von akademischen Ärzten und medizinischen Laien.


Das Buch behandelt die Genese einer wissensvermittelnden Textgattung, die im spatmittelalterlichen Italien anlasslich der Analyse und Beschreibung der Wirkkraft naturlicher Heilquellen entwickelt wurde. Es verfolgt die Rezeption dieser Textgattung im deutschen Raum und ihre Diversifizierung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Gebrauchsinteressen von akademischen Arzten und medizinischen Laien.

  • By (author) Frank Fürbeth

"Review - German ""Furbeth hat mit seiner Studie Neuland erschlossen. Das zeigt sich schon darin, dass ein Grossteil der von ihm erfassten Texte und Autoren im Verfasserlexikon nicht verzeichnet ist. Und das kommt auch darin zum Ausdruck, dass das Grundschema balneologischer Quellenbeschreibung, das mit parasdgmatischer Stringenz in den Texten wiederkehrt und aus den vir Komponenten ""Topographie"", ""Wasseranalyse"", ""Indikationen"" und ""Baderegimen"" besteht, als textkonstituierendes Merkmal balneographischer Fachprosa bislang nicht entdeckt war.""Gundolf KeilIn: Beitrage zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. 131 (2009) Heft 3. S. 569-572."

„Fürbeth hat mit seiner Studie Neuland erschlossen. Das zeigt sich schon darin, dass ein Großteil der von ihm erfassten Texte und Autoren im Verfasserlexikon nicht verzeichnet ist. Und das kommt auch darin zum Ausdruck, dass das Grundschema balneologischer Quellenbeschreibung, das mit parasdgmatischer Stringenz in den Texten wiederkehrt und aus den vir Komponenten „Topographie“, „Wasseranalyse“, „Indikationen“ und „Baderegimen“ besteht, als textkonstituierendes Merkmal balneographischer Fachprosa bislang nicht entdeckt war.“<br/><br/>Gundolf Keil<br/><br/>In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. 131 (2009) Heft 3. S. 569-572.