Ernst Boerschmann
Pagoden in China: Das unveroffentlichte Werk 'Pagoden II'. Aus dem Nachlass herausgegeben und mit historischen Fotos illustriert und bearbeitet von Hartmut Walravens
edited by Hartmut Walravens
Hardback (Published)
(May 2016)
ISBN: 9783447105804
Price: $109.00
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Ernst Boerschmann (1873-1949) war ein Pionier und ist bis heute der profilierteste Vertreter der chinesischen Architekturforschung in Europa. Von 1906 bis 1909 bereiste er China, fotografierte und vermass die wichtigsten Bauwerke und publizierte seine Ergebnisse. Seine Arbeiten regten die Grundung einer chinesischen Gesellschaft fur Bauforschung an (1929). Aufgrund der Einsicht, dass in China wie in Europa viele der bedeutendsten Bauwerke religiosen Ursprung hatten, publizierte er das dreibandige Werk Die Baukunst und religiose Kultur der Chinesen. Der zweite Teil der Monografie uber die Pagoden konnte wegen der politischen und wirtschaftlichen Verhaltnisse nicht gedruckt werden, obwohl er fertig vorlag und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges laufend aktualisiert wurde. Spater galt er als verschollen, und es ist ein Glucksfall, dass ein Durchschlag gefunden wurde, der als Basis fur die Erstveroffentlichung diente. Boerschmann, Professor an der Technischen Hochschule Berlin, brachte nicht nur gediegene Fachkenntnisse mit, sondern stutzte sich auf eigene Forschungen vor Ort, beherrschte die chinesische Sprache, und vor allem auch die deutsche – er schrieb in einem klaren und verstandlichen Stil. So sind seine Arbeiten bis heute durchaus vorbildlich, zumal es bisher keine Studie gibt, die sein Pagodenwerk ersetzt hatte. Uberdies existiert manches Bauwerk heute nicht mehr, oder nicht in der damaligen Form, oder es ist nicht zuganglich. Viele der Abbildungen stammen von Boerschmann selbst oder sind historische Aufnahmen aus anderen Quellen. Drei Teile in einem Band: Tianning-Pagoden, Lamapagoden, Biyunsi (Tempel der Azurblauen Wolken) sowie historisches Bildmaterial. Chinesische Schrift ist beigefugt, und der Text ist durch ein Register erschlossen.
Ernst Boerschmann (1873-1949) war ein Pionier und ist bis heute der profilierteste Vertreter der chinesischen Architekturforschung in Europa. Von 1906 bis 1909 bereiste er China, fotografierte und vermass die wichtigsten Bauwerke und publizierte seine Ergebnisse. Seine Arbeiten regten die Grundung einer chinesischen Gesellschaft fur Bauforschung an (1929). Aufgrund der Einsicht, dass in China wie in Europa viele der bedeutendsten Bauwerke religiosen Ursprung hatten, publizierte er das dreibandige Werk Die Baukunst und religiose Kultur der Chinesen. Der zweite Teil der Monografie uber die Pagoden konnte wegen der politischen und wirtschaftlichen Verhaltnisse nicht gedruckt werden, obwohl er fertig vorlag und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges laufend aktualisiert wurde. Spater galt er als verschollen, und es ist ein Glucksfall, dass ein Durchschlag gefunden wurde, der als Basis fur die Erstveroffentlichung diente. Boerschmann, Professor an der Technischen Hochschule Berlin, brachte nicht nur gediegene Fachkenntnisse mit, sondern stutzte sich auf eigene Forschungen vor Ort, beherrschte die chinesische Sprache, und vor allem auch die deutsche – er schrieb in einem klaren und verstandlichen Stil. So sind seine Arbeiten bis heute durchaus vorbildlich, zumal es bisher keine Studie gibt, die sein Pagodenwerk ersetzt hatte. Uberdies existiert manches Bauwerk heute nicht mehr, oder nicht in der damaligen Form, oder es ist nicht zuganglich. Viele der Abbildungen stammen von Boerschmann selbst oder sind historische Aufnahmen aus anderen Quellen. Drei Teile in einem Band: Tianning-Pagoden, Lamapagoden, Biyunsi (Tempel der Azurblauen Wolken) sowie historisches Bildmaterial. Chinesische Schrift ist beigefugt, und der Text ist durch ein Register erschlossen.
- Edited by Hartmut Walravens
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