Ein ‘More Realistic Approach’?

Zu den Moglichkeiten und Grenzen der verhaltensokonomischen Analyse des Wettbewerbsrechts

by Martin Meier

Book cover: Ein ‘More Realistic Approach’?

Extent: 459 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics, Law

Series: Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik

Series volume number: 71

Language: German

Paperback (Published)

(November 2021)

ISBN: 9783161610172

9.09 x 6.06 inches

Price: $137.00

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~ENG~While in Europe the influence of the “”More Economic Approach”” has been extensively debated over the last twenty years, a fresh concept called behavioral antitrust was emerging in US competition law. This new approach assumes market actors who are not always rational, have limited will-power, and self-interest. This “”More Realistic Approach”” aims to free competition policy from unrealistic theoretical assumptions and to underpin it with empirical facts. Martin Meier explores where both the potential and the boundaries of such behavioral economic analysis lie in competition law.


Wahrend in Europa in den letzten 20 Jahren intensiv um den Einfluss des “More Economic Approach” gerungen wurde, hat sich in den USA mit “Behavioral Antitrust” ein neuer verhaltensokonomischer Wettbewerbsansatz hervorgetan. Dieser geht bei der wettbewerbsrechtlichen Analyse nur noch von beschrankt rationalen, willensstarken und eigeninteressierten Marktakteuren aus. Die verhaltensokonomische Analyse des Wettbewerbsrechts kann als Basis fur einen wiederum neuen Wettbewerbsansatz gesehen werden: dem “More Realistic Approach”. Dieser Ansatz will die Wettbewerbspolitik soweit wie moglich von den unrealistischen, theoretischen Annahmen befreien und mit empirisch erharteten Fakten unterfuttern: Die Wettbewerbspolitik soll sich am realen Verhalten und den realen Zielen der Marktakteure orientieren, und damit der wettbewerbsrechtlichen Analyse realistischere Modelle zugrunde legen. Martin Meier geht dabei der grundlegenden Frage nach, wo die Moglichkeiten und Grenzen der verhaltensokonomischen Analyse des Wettbewerbs liegen.

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