Die Strafbarkeit juristischer Personen als Strafe für fremde Schuld.

By (author) Alexander Johann Mayr

Book cover: Die Strafbarkeit juristischer Personen als Strafe für fremde Schuld.

Extent: 308 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Schriften zum Strafrechtsvergleich

Series volume number: 15

Language: German

Paperback (Published)

(February 2022)

ISBN: 9783428184545

6.18 x 9.17 inches

Price: $127.00

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Die rechtsvergleichende Abhandlung bearbeitet eine dogmatische Fragestellung im Zusammenhang mit der möglichen Einführung einer Strafe für juristische Personen: Sie geht der Frage nach, ob es einen dogmatisch-theoretischen bzw. logischen Zusammenhang zwischen der Strafbarkeit juristischer Personen und dem Nicht-Akzeptieren eines höchstpersönlichen Schuldprinzips gibt, und ob diese Verknüpfung auch dogmengeschichtlich bzw. empirisch belegbar ist.


Juristische Personen konnen in den Vereinigten Staaten von Amerika, Groabritannien und in Frankreich bestraft werden, in Deutschland hingegen (noch) nicht. Vor diesem Hintergrund bearbeitet die rechtsvergleichende Abhandlung eine Fragestellung im Zusammenhang mit der moglichen Einfuhrung einer solchen Strafe in Deutschland: Sie geht der Frage nach, ob es einen dogmatisch-theoretischen bzw. logischen Zusammenhang zwischen der Strafbarkeit juristischer Personen und dem Nicht-Akzeptieren eines hochstpersonlichen Schuldprinzips gibt, und ob diese Verknupfung auch dogmengeschichtlich bzw. empirisch belegbar ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den entwicklungsgeschichtlichen Voraussetzungen fur die legislative Anerkennung einer Unternehmensstrafbarkeit in den untersuchten Rechtsordnungen.

Einleitung
Problemaufriss – Methodisches
1. Normative Entwicklung des Arguments
Historische und dogmatische Grundlagen – Das Kernproblem: Die Schuld einer juristischen Person? – Erster Lösungsvorschlag: Zurechnung fremder Schuld – Zweiter Lösungsvorschlag: Originäre Schuld – Fazit und Überleitung: Die Unmöglichkeit einer Schuld juristischer Personen
2. Empirisch-analytische Rekonstruktion des Arguments
England – Vereinigte Staaten – Frankreich
Schlussteil
Ergebnisse und Konsequenzen – Zusammenfassung
Literatur- und Stichwortverzeichnis

  • By (author) Alexander Johann Mayr

Review - German Die gehaltvolle Abhandlung Mayrs, die auf nur 280 Seiten sehr viel an Argumenten und Erkenntnissen bietet, verdient es, nicht nur in der strafrechtswissenschaftlichen, sondern auch in der kriminalpolitischen Diskussion zur Kenntnis genommen zu werden. Prof. Dr. Wolfgang Wohlers, in: Goltdammer's Archiv fur Strafrecht, 7/2023

»Die gehaltvolle Abhandlung Mayrs, die auf nur 280 Seiten sehr viel an Argumenten und Erkenntnissen bietet, verdient es, nicht nur in der strafrechtswissenschaftlichen, sondern auch in der kriminalpolitischen Diskussion zur Kenntnis genommen zu werden.« Prof. Dr. Wolfgang Wohlers, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, 7/2023