Die Qualifikation der Haftung des falsus procurator im Internationalen Privatrecht

by Stefan Reuter

Book cover: Die Qualifikation der Haftung des falsus procurator im Internationalen Privatrecht

Extent: 467 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Tübinger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen

Series volume number: 120

Language: German

Hardback (Published)

(July 2016)

ISBN: 9783161544279

6.42 x 9.33 inches

Price: $179.00

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Agents frequently transact cross-border commerce even though there are no existing German or European conflict of law rules to ascertain the applicable internal law for the liability of the falsus procurator. Taking other EU member states’ legal systems and the DCFR into consideration, Stefan Reuter develops a new proposal based on conflict of laws methodology.


Stellvertreter werden vielfach im grenzuberschreitenden Rechtsverkehr eingesetzt. Gleichwohl existiert eine ausdruckliche Kollisionsnorm, wonach das anwendbare Recht auf die Haftung eines Vertreters bestimmt werden konnte, der ohne Vertretungsmacht handelt, weder im europaischen noch im deutschen Kollisionsrecht. In Literatur und Rechtsprechung ist lebhaft umstritten, nach welcher Kollisionsnorm das anwendbare Recht zu ermitteln ist. Mit Inkrafttreten der EU-Verordnungen Rom I und II hat die Diskussion eine neue Dimension erhalten. Stefan Reuter untersucht Kollisionsnormen sowohl der EU-Verordnungen als auch des deutschen Kollisionsrechts dahingehend, ob das anwendbare Recht auf die Haftung des falsus procurator mit Hilfe einer dieser Kollisionsnormen bestimmt werden kann. Stefan Reuter verneint dies und erarbeitet auf Grundlage der kollisionsrechtlichen Methodenlehre einen eigenen Regelungsvorschlag, der andere mitgliedstaatliche Rechtsordnungen sowie den DCFR berucksichtigt.

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