Die absolute Dimension der Forderung

Ein Beitrag zur Herleitung, Abgrenzung und Rechtfertigung der absoluten Forderungszuständigkeit auf der Grundlage der Privatautonomie

By (author) Siyuan Zhou

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Extent: 242 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Schriften zum Bürgerlichen Recht

Series volume number: 598

Language: German

Hardback (Published)

(September 2025)

ISBN: 9783428193585

6.18 x 9.17 inches

Price: $101.00

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Die Begrundung und Rechtfertigung der heute teils als absolute Dimension der Forderung verstandenen Forderungszustandigkeit ist bereits seit dem 19. Jahrhundert umstritten. Siyuan Zhou unternimmt erstmals eine liberale, autonomiebasierte Herleitung dieser kontroversen Figur sowie eine Auslotung ihres absoluten Zuweisungsgehalts. Diese wird auf das Leitprinzip der Privatautonomie zuruckgefuhrt, dem die Idee gleicher rechtlicher Freiheit zugrunde gelegt wird.


English summary: The Proprietary Dimension of Obligation. Concept, Doctrine, and Justification of Forderungszustandigkeit under the Principle of Private Autonomy: The concept of the Forderungszustandigkeit – understood today as the absolute dimension of an obligation – has been a subject of debate in German legal discourse since the nineteenth century. Despite numerous interpretive efforts, the concept remains unresolved, both conceptually and in terms of its normative foundation. Siyuan Zhou is the first to offer a strictly liberal, autonomy-based account of this doctrine, grounding it in the foundational principle of private autonomy in German private law, which, in his interpretation, is ultimately rooted in the Kantian idea of equal freedom. German description: Die Begrundung und Rechtfertigung der heute teils als absolute Dimension der Forderung verstandenen Forderungszustandigkeit ist bereits seit dem 19. Jahrhundert umstritten. Trotz zahlreicher Deutungsversuche bleibt sie sowohl auf begrifflicher Ebene als auch in der Diskussion um ihr praktisches Bedurfnis stecken. Siyuan Zhou unternimmt erstmals eine liberale, autonomiebasierte Herleitung dieser kontroversen Figur sowie eine Auslotung ihres absoluten Zuweisungsgehalts. Diese wird auf das Leitprinzip der Privatautonomie zuruckgefuhrt, dem die Idee gleicher rechtlicher Freiheit zugrunde gelegt wird.

Einführung und Vorüberlegungen
BGHZ 192, 204 (gewinn.de) als Beispiel für die Unklarheiten über die Forderung als
absolute Rechtsposition – Übergreifende Positionen – Rechtszuweisungsordnung,
Unverletzbarkeitsthese, Innen- und Außenwirkung, Schutzbedürfnis und Zuweisungsgehalt
– Erkenntnisziel und Hauptthese

1. Die dogmatische Anknüpfung und das Verständnis des Gegenstandsbegriffs
Das Fehlen eines einheitlichen Wertungsgrunds bei der Deutung der Wirkungen der
Forderungskomponenten – Der Gegenstandsbegriff als dogmatisches Bindeglied

2. Das freiheitsimmanente Substanzrecht des als Herrschaftsrecht begriffenen
Eigentums
Die fehlende Daseinsberechtigung des Herrschaftsrechtsbegriffs? – Die Rückführung des
Herrschaftsrechts auf die Privatautonomie und dessen freiheitsimmanenter
Zuweisungsgehalt – Zwei abgeleitete Kriterien zur Bestimmung der absoluten Wirkung
auf der Grundlage der Privatautonomie

3. Übertragung der Erkenntnisse auf die Deutung der Forderung
Der Begriff der Forderung – Die absolute Dimension der Forderung als Rechtsposition –
Die Rechtfertigung der absoluten Wirkung

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