Der Nachunternehmervertrag als Gesellschaftsvertrag

Synchronisation der Vertragsverhaltnisse

by Christoph Otto

Book cover: Der Nachunternehmervertrag als Gesellschaftsvertrag

Extent: 174 pages

Publisher: Lexxion

Subjects: Law

Series: Praxis und Theorie des Bau- und Immobilienrechts

Series volume number: 21

Language: German

Paperback (Published)

(September 2014)

ISBN: 9783869652641

5.87 x 8.31 inches

Price: $30.00

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In der Bauwirtschaft ist die Leistungserbringung in Leistungsketten an der Tagesordnung. Der Generalunternehmer verspricht dem Bauherrn die schlusselfertige Erstellung eines Bauvorhabens. Dabeibedient er sich u.a. der Leistungen von Nachunternehmern, die oft ihrerseits weitere Nachunternehmer einschalten. Im Rahmen dieser Leistungsketten versuchen die Beteiligten, die Vertragsverhaltnisse zu synchronisieren, damit keine Lucken im Vergleich zum Vertragssoll gegenuber dem jeweiligen Auftraggeber entstehen. Diese Synchronisation wird durch die AGB-Kontrolle behindert oder sogar unmoglich gemacht.Die Arbeit untersucht die okonomischen Besonderheiten von Bauvertragen gegenuber Vertragen uber die Lieferung von industrieller Massenware und die Auswirkungen der AGB-Kontrolle auf die Leistungskette mithilfe der Transaktionskostenanalyse nach Williamson. Sie schlagt eine gesellschaftsrechtliche Gestaltung der Leistungsbeziehung der ausfuhrenden Bauunternehmen untereinander vor, die bisher in der Praxis kaum Anwendung findet. Dabei werden das im Anlagenbau erprobte Modell des Konsortialvertrages an die Anforderungen des Baugewerbes angepasst, die daraus folgenden Regelungsinhalte beschrieben sowie abschliessend die okonomischen Anreizwirkungen des vorgeschlagenen Konsortialvertrages untersucht.


In der Bauwirtschaft ist die Leistungserbringung in Leistungsketten an der Tagesordnung. Der Generalunternehmer verspricht dem Bauherrn die schlusselfertige Erstellung eines Bauvorhabens. Dabeibedient er sich u.a. der Leistungen von Nachunternehmern, die oft ihrerseits weitere Nachunternehmer einschalten. Im Rahmen dieser Leistungsketten versuchen die Beteiligten, die Vertragsverhaltnisse zu synchronisieren, damit keine Lucken im Vergleich zum Vertragssoll gegenuber dem jeweiligen Auftraggeber entstehen. Diese Synchronisation wird durch die AGB-Kontrolle behindert oder sogar unmoglich gemacht.Die Arbeit untersucht die okonomischen Besonderheiten von Bauvertragen gegenuber Vertragen uber die Lieferung von industrieller Massenware und die Auswirkungen der AGB-Kontrolle auf die Leistungskette mithilfe der Transaktionskostenanalyse nach Williamson. Sie schlagt eine gesellschaftsrechtliche Gestaltung der Leistungsbeziehung der ausfuhrenden Bauunternehmen untereinander vor, die bisher in der Praxis kaum Anwendung findet. Dabei werden das im Anlagenbau erprobte Modell des Konsortialvertrages an die Anforderungen des Baugewerbes angepasst, die daraus folgenden Regelungsinhalte beschrieben sowie abschliessend die okonomischen Anreizwirkungen des vorgeschlagenen Konsortialvertrages untersucht.

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