Das Kindeswohl als Ausgangspunkt und Grenze der Elternschaft

Eine Untersuchung zur möglichen Gestaltung modernen Rechts der Eltern-Kind-Zuordnung

By (author) Ole Lueg

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Extent: 421 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Schriften zum Bürgerlichen Recht

Series volume number: 588

Language: German

Paperback (Published)

(March 2025)

ISBN: 9783428194247

6.18 x 9.17 inches

Price: $139.00

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Das geltende Abstammungsrecht bedarf aufgrund vielfach neu gelebter Familienmodelle einer grundlegenden Reform. Den Ausgangspunkt und die Grenze einer Neukonzeption der 1591 ff. BGB sollte das Kindeswohl darstellen. Die Arbeit untersucht moderne Familienformen auf ihre Kindeswohldienlichkeit und unterbreitet konkrete Regelungsvorschlage, wie ein modernes Recht der Eltern-Kind-Zuordnung modelliert werden konnte, auch mit Blick auf Leihmutterschaft und Mehrelternschaften.


English summary: The Best Interests of the Child as the Starting Point and Limit of Parenthood. An Investigation Regarding the Possible Design of Modern Parent-Child Relationship Law: The current law of parentage requires fundamental reform because of multiple new family models. The starting point and the limit of a new conception of 1591 ff. BGB should be the best interests of the child. The present work examines modern family forms in terms of their suitability for the best interests of the child and presents concrete regulatory proposals on how a modern Law of Parent-Child Relationship could be modeled, also with regard to surrogacy and multiple parenthood. German description: Seit den Anpassungen durch das Kindschaftsrechtsreformgesetz im Jahr 1998 blieben die abstammungsrechtlichen Regelungen im BGB weitgehend unverandert. Die geltende Rechtslage begegnet damit nicht mehr einer gewachsenen Vielfalt moderner Familienformen, die abseits des verschiedengeschlechtlichen Zwei-Eltern-Modells stehen. Eine grundlegende Reform der 1591 ff. BGB wird insofern nicht nur gesellschaftlich-politisch, sondern auch vielfaltig in der Rechtswissenschaft gefordert. Die Arbeit betont die Notwendigkeit, das Kindeswohl in den Vordergrund eines Rechts der Eltern-Kind-Zuordnung de lege ferenda zu stellen. Was dem Wohl des Kindes dient, wird unter Ruckgriff auf entwicklungspsychologische und soziologische Erkenntnisse im Einzelfall ermittelt. Rekurriert wird auch auf rechtsvergleichende Elemente. Das Produkt der Arbeit stellt eine vollstandige Neukonzeption des geltenden Abstammungsrechts auch unter der Einbeziehung von Leihmutterschaften und Mehrelternschaften dar.

A. Einleitung B. Grundlagen des Kindeswohls C. Das geltende Abstammungsrecht und seine Entwicklung D. Die Bedeutung des Kindeswohls bei der Eltern-Kind-Zuordnung aus der Sicht des Gesetzgebers E. Das Kindeswohl und die Statusprinzipien F. Recht der Abstammung als Verstarrung der elternschaftlichen Zuordnung? G. Moderne Familienformen im Recht der Eltern-Kind-Zuordnung H. Elternschaften im Rechtsvergleich I. Verordnungsvorschlag zur Elternschaftsanerkennung der Kommission J. Reformgedanken zum geltenden Abstammungsrecht K. Modell eines Rechts der Eltern-Kind-Zuordnung de lege ferenda L. Das kleine Sorgerecht M. Gedanken der Initiative Leitplanken fur die Reform des Abstammungsrechts vom 5. Mai 2023 N. Zusammenfassung und Ergebnisse der Arbeit, A. Einleitung

B. Grundlagen des Kindeswohls

C. Das geltende Abstammungsrecht und seine Entwicklung

D. Die Bedeutung des Kindeswohls bei der Eltern-Kind-Zuordnung aus der Sicht des
Gesetzgebers

E. Das Kindeswohl und die Statusprinzipien

F. Recht der »Abstammung« als »Verstarrung« der elternschaftlichen Zuordnung?

G. Moderne Familienformen im »Recht der Eltern-Kind-Zuordnung«

H. Elternschaften im Rechtsvergleich

I. Verordnungsvorschlag zur Elternschaftsanerkennung der Kommission

J. Reformgedanken zum geltenden Abstammungsrecht

K. Modell eines Rechts der Eltern-Kind-Zuordnung de lege ferenda

L. Das »kleine Sorgerecht«

M. Gedanken der Initiative »Leitplanken für die Reform des Abstammungsrechts« vom 5.
Mai 2023

N. Zusammenfassung und Ergebnisse der Arbeit

  • By (author) Ole Lueg