Das »Bairisch-österreichische Buch von Troja«
(»Buch von Troja II«). Kritische Ausgabe
By (author) Heribert A. Hilgers By (author) Heinz Thoelen
Hardback (Published)
(February 2012)
ISBN: 9783895008405
6.69 x 9.45 inches
Price: $177.00
In stock
English description: With this volume, Heribert A. Hilgers and Heinz Thoelen present a critical edition of one of the most noteworthy and outstanding late medieval German prose epics about Troy, which has been prepared on the basis of all surviving manuscripts. The text concerned is the one that was referred to as the “Buch von Troja II” in previous studies, which was probably written around 1450 by an anonymous author using especially Konrad of Wurzburg’s “Trojanerkrieg”, Guido de Columnis’ “Historia destructionis Troiae” and the “Excidium Troiae”. So far, this text was available only in two inadequate prints of manuscripts, of which one is based on the knowledge of no more than two textual witnesses and the other is hard to access. In contrast to their precursors, the present editors have taken particular care to ascertain and take into consideration the influence of the sources on the text. The change of the title into “Bairisch-osterreichisches Buch von Troja” is modelled on the example of the “Buch von Troja I”, whose rather insignificant title was replaced by the more informative term “Elsassisches Trojabuch” in Christoph Witzel’s edition. “Bairisch”, in this case, refers to the language, “osterreichisch” to the likely place of origin. The work was very probably composed in Vienna, Wiener Neustadt or Klosterneuburg. German description: Heribert A. Hilgers und Heinz Thoelen legen eine anhand der gesamten handschriftlichen Uberlieferung erarbeitete kritische Ausgabe einer der wichtigsten und herausragendsten deutschen Trojaprosen des Spatmittelalters vor. Es handelt sich um den wohl gegen 1450 von einem unbekannten Autor auf der Grundlage vor allem von Konrads von Wurzburg “Trojanerkrieg”, der “Historia destructionis Troiae “Guidos de Columnis und des “Excidium Troiae” verfassten, in der bisherigen Forschung als “Buch von Troja II” bezeichneten Text. Dieser war bisher nur in zwei unzureichenden Handschriftenabdrucken greifbar, von denen der erste auf der Kenntnis von nur zwei Textzeugen beruht, der zweite zudem nur schwer zuganglich ist. Die neuen Herausgeber haben im Unterschied zu ihren Vorgangern vor allem Wert darauf gelegt, die Bedeutung der Quellen fur die Textgestaltung zu ermitteln und zu nutzen. Nach dem Vorgang des “Buchs von Troja I”, dessen wenig aussagekraftiger Titel in der Ausgabe von Christoph Witzel durch die griffigere Bezeichnung “Elsassisches Trojabuch” ersetzt wurde, erfolgte nunmehr auch die Umbenennung in “Bairisch-osterreichisches Buch von Troja”. Dabei bezieht “bairisch” sich auf die Schreibsprache, “osterreichisch” auf den vermutlichen Entstehungsraum: aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Werk in Wien, Wiener Neustadt oder in Klosterneuburg abgefasst worden.
- By (author) Heribert A. Hilgers
- By (author) Heinz Thoelen
„Insgesamt ist zur Edition zu vermerken, dass sie übersichtlich aufgebaut und gut begründet ist und außerdem zur Quellenlage wichtige neue Erkenntnisse liefert. Mit den drei Apparaten bietet sie die Möglichkeit, den Editionstext im Feld der Handschriften und das >Bairisch-österreichischen Buch von Troja< insgesamt als Produkt der Verarbeitung von verschiedenen Vorlagen und Quellen zu beurteilen. Damit gibt die Edition hoffentlich Impulse, sich diesem spannenden Text vom Trojanischen Krieg wieder vermehrt zu widmen.“<br/><br/>Von Dr. Olga Seus<br/><br/>In: De Gruyter, S. 715-720.
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Thomas von Cantimpré ›Liber de naturis rerum‹
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