Der verfassungsrechtliche Schutz von Whistleblowern.

By (author) Jan-Philipp Redder

Book cover: Der verfassungsrechtliche Schutz von Whistleblowern.

Extent: 276 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law

Series: Schriften zum Öffentlichen Recht

Series volume number: 1418

Language: German

Paperback (Published)

(January 2020)

ISBN: 9783428158263

6.18 x 9.17 inches

Price: $131.00

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Whistleblowing ist ein Phänomen, dem sich Staat und Gesellschaft seit langem stellen müssen. Doch wie werden Whistleblower aus verfassungsrechtlicher Perspektive in Deutschland geschützt? Inwiefern setzen sich die Grundrechte des Whistleblowers gegen kollidierende Rechtsgüter und Interessen durch? Das vorliegende Werk behandelt die Zulässigkeit von Whistleblowing umfassend und untersucht, welchen Grundsätzen und Abwägungskriterien hierbei Bedeutung zukommt.


Whistleblowing ist ein Phanomen, dem sich Staat und Gesellschaft seit langem stellen mussen. Mitarbeiter, die auf interne Missstande hinweisen, mussen oft Repressalien in Kauf nehmen, obwohl sie die doch so oft geforderte Zivilcourage aufbringen. Bis heute hat der Gesetzgeber auch kein allgemeines Hinweisgeberschutzgesetz erlassen. Aus verfassungsrechtlicher Perspektive weist die Thematik vielschichtige Facetten auf, die in dieser Arbeit umfassend untersucht werden: So lasst sich nicht nur zwischen internem und externem Whistleblowing, sondern auch zwischen dem privaten Sektor und dem offentlichen Dienst differenzieren. Ferner stellt sich die Frage, ob in bestimmten Situationen nicht sogar eine Pflicht zum Whistleblowing besteht. Welche Grundsatze und Abwagungskriterien hierbei zu beachten sind, wird in der Arbeit ausfuhrlich behandelt.

1. Einleitung

Ziel der Untersuchung – »Whistleblowing«: Eingrenzung eines unbestimmten Begriffes – Whistleblowing in der Praxis – Gesellschaftliche Akzeptanz des Whistleblowings – Überblick über die Gesetzeslage

2. Grundrechtsquellen des Whistleblowings

Whistleblowing als Grundrechtsausübung unter dem Grundgesetz – Recht zum Whistleblowing als Teil des internationalen Menschenrechtsschutzes

3. Die Zulässigkeit von internem Whistleblowing

Internes Whistleblowing im privaten Sektor – Internes Whistleblowing im öffentlichen Dienst

4. Die Zulässigkeit von externem Whistleblowing

Rechtliche Grundsatzgedanken zum externen Whistleblowing – Recht zum externen Whistleblowing – Pflicht zum externen Whistleblowing

5. Zusammenfassung der Ergebnisse

Literatur- und Sachwortverzeichnis

Jan-Philipp Redder studied law at Heinrich-Heine-University in Düsseldorf and, after passing his first exam, earned his doctorate under Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer at Bucerius Law School in Hamburg. He completed his legal clerkship at the Hanseatic Higher Regional Court. He now works as a lawyer at Ruge Purrucker Makowski in Kiel, specializing in public law.

  • By (author) Jan-Philipp Redder

»Insb. die Abschnitte, in denen die Judikatur des EGMR genauer analysiert wird, machen das hier besprochene Werk auch für den Leser aus Österreich lohnenswert. Darüber hinaus erweitert die Lektüre den Horizont auf das bislang wenig beachtete Verhältnis von Whistleblowing zu den diversen Grundrechten. Nicht aus den Augen gelassen werden darf allerdings die künftige Umsetzung der Whistleblowing-Richtlinie, mit der sich das vorliegende Werk noch nicht näher befassen konnte.« Prof. Dr. Dietmar Jahnel, in: Das Recht der Arbeit, 3/2021
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