China-Afrika-BITs im Lichte globaler Machtverlagerungen

Macht- und Gerechtigkeitsnormen in der Investitionsrechtsbeziehung

by Anna Hankings-Evans

Book cover: China-Afrika-BITs im Lichte globaler Machtverlagerungen

Extent: 459 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics, Law

Series: Jus Internationale et Europaeum

Series volume number: 208

Language: German

Paperback (Published)

(November 2024)

ISBN: 9783161634123

9.09 x 6.06 inches

Price: $124.00

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While Western states increasingly paint China as a “systemic rival” , African states seemingly perceive bilateral investment treaties with China (“China-Africa BITs”) as more legitimate and development-friendly than BITs with states of the Global North.


Afrikanische Staaten hatten als Folgen der globalen COVID-19-Pandemie signifikante Einbruche von auslandischen Direktinvestitionen zu verzeichnen. Zugleich offenbarte die Pandemie neue Wege chinesischer Einflussnahme und Wirtschaftsdiplomatie auf dem afrikanischen Kontinent. Wahrend westliche Staaten zunehmend das Bild eines “systemischen Rivalen” zeichnen, erscheinen bilaterale Investitionsschutzabkommen (BITs) zwischen China und Staaten Afrikas (China-Afrika-BITs) aus afrikanischer Perspektive legitimer und entwicklungsfreundlicher als solche mit Staaten des Globalen Nordens. Dagegen impliziert das wirtschaftliche Ungleichgewicht der Akteure “neokoloniale” Tendenzen. China-Afrika-BITs ordnen sich entsprechend in die Debatten um globale Machtverlagerungen und die darin vermutete normative Neuausrichtung der globalen Wirtschaftsordnung ein.

  • By (author) Anna Hankings-Evans