Preußische Moderne: Vom Ende der Pracht und einer neuen Baukunst 1918–1933

By (author) Ingo Sommer

Book cover: Preußische Moderne: Vom Ende der Pracht und einer neuen Baukunst 1918–1933

Extent: 520 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Architecture, German Studies, Law

Series: Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preussischen Geschichte

Series volume number: 59

Language: German

Hardback (Published)

(July 2024)

ISBN: 9783428191574

6.18 x 9.17 inches

Price: $63.00

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Preussen, seine Provinzen und Stadte machten sich nach dem Ersten Weltkrieg auf den Weg zu einer neuen Baukunst. Die historistisch-wilhelminische Pracht war abgenutzt. Es folgte eine zweckmassige, ausdrucksstarke Profanarchitektur, die Symbol fur den demokratisch und sozial fortschrittlichen Freistaat wurde. Diese Preussische Moderne war dem Gemeinwohl verpflichtet, technisch und gestalterisch bahnbrechend und ubertraf darin alle anderen Lander des Deutschen Reiches. Beteiligt waren Politiker und Oberburgermeister, Architekten und Baubeamte. Nicht das Bauhaus!


English summary: Prussian Modernity: From the End of Splendour and a New Architecture 1918-1933: After the First World War, Wilhelminian historicism was worn out, and Prussia, its provinces and cities set out on the path to a new style of architecture. Prussian modernism was committed to the common good, was groundbreaking in terms of technology and design, and in this respect surpassed all other states in the German Empire. Politicians and mayors, architects and building officials were involved – not the Bauhaus. German description: Erstmals widmet sich ein Buch umfassend der profanen Baukunst im Freistaat Preussen (1918-1933) mit seinen Provinzen und Stadten. Ingo Sommer zeichnet Architekturlinien nach: von der historistisch-wilhelminischen zur neuen Baukunst. Diese Preussische Moderne war dem Gemeinwohl verpflichtet, zugleich sozial, technisch und gestalterisch bahnbrechend. Sie war weiter als fur die Zeit ublich und ubertraf damit alle anderen Lander des Deutschen Reiches. Ein ausfuhrliches Buch fur Leser, die uber das demokratische Weimarer Preussen mehr wissen wollen: uber seine wegweisenden Bauverwaltungen, seine neuzeitlichen Projekte und die bevorzugten Gebaudetypen. Es belegt, dass die Preussische Moderne auch in entlegenen Regionen der 13 Provinzen Spuren hinterliess und dass zweckmassiges Bauen sowie ausdrucksstarke Einfachheit keinesfalls vom Bauhaus erfunden wurden. Die modernen Architekturlinien werden aus der Geschichte abgeleitet sowie aus der Baupolitik von Staat und Stadten, nicht aus abgehobenen Gestaltungsmoden der 1920er Jahre.

Vorbemerkungen

A. Ideen und Architekturlinien 1918–1933
Preußens Aufstieg und die Baukunst – Nachkriegsbauen im Freistaat Preußen – Eine Demokratie sucht ihre Architektur – Bautypen und Architekturlinien der 1920er Jahre – Abschied von der Moderne

B. Neue Baukunst im Freistaat Preußen
Neues Bauen in den östlichen Provinzen – Neues Bauen in den westlichen Provinzen

Nachwort

C. Anhang
Tafeln: Zeittafel preußische Bauverwaltung 1696–1947 – Provinzen und ihre Regierungen im Freistaat Preußen – Oberste Baubehörden im Freistaat Preußen – Karte Preußen

  • By (author) Ingo Sommer

»Sommers ›Preußische Moderne‹ ist ein wichtiges und eigenes Werk zur Baukunst der Weimarer Zeit in Preußen. Es zeigt die Facetten der Modernität des Freistaates Preußen, seiner Bürgermeister und leitenden Architekten. Wer sich für die Kunst, die Bauverwaltung, überhaupt die Weimarer Zeit interessiert, der findet hier neben einer rasenden Fülle an sorgfältig zusammengetragenen Informationen auch eine – aufgrund Sommers persönlichem Stil – unterhaltsame Lektüre.« Wulf D. Wagner, in: Jahrbuch Preußenland, Bd. 15/2024