Universitätsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19. Jahrhundert

Der Jenaer Pädagoge und Universitätskurator Moritz Seebeck

By (author) Stefan Gerber

Book cover: Universitätsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19. Jahrhundert

Extent: 713 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: German Studies

Series: Veroffentlichungen der Historischen Kommission fur Thuringen. Kleine Reihe

Language: German

Hardback (Published)

(December 2004)

ISBN: 9783412128043

6.61 x 9.29 inches

Price: $119.00

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Moritz Seebeck stand als Kurator der Universitat Jena von 1851 bis 1877 an der entscheidenden Schnittstelle zwischen Universitat und Staat. Seine Aktivitaten, vor allem in der Berufungspolitik, aber auch in der universitaren Finanzverwaltung, der Universitatsverfassung und der Bautatigkeit, wurden getragen durch ein Netz von Vertrauensleuten in den thuringischen Ministerien, der preussischen Kultusburokratie und den deutschen Universitaten. Ausgehend von der Biografie Seebecks untersucht die Studie Grundlagen, Mechanismen und Ziele von Universitatsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im Thuringen der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts. Dabei wird deutlich, dass diese Aufgabenbereiche innerhalb kleinstaatlicher Strukturen stark von Pragungen, Uberzeugungen und Absichten der handelnden Personen bestimmt wurden. Daruber hinaus wird dargestellt, wie die Universitat Jena in dieser Zeit erhalten und weiterentwickelt werden konnte.


Moritz Seebeck stand als Kurator der Universitat Jena von 1851 bis 1877 an der entscheidenden Schnittstelle zwischen Universitat und Staat. Seine Aktivitaten, vor allem in der Berufungspolitik, aber auch in der universitaren Finanzverwaltung, der Universitatsverfassung und der Bautatigkeit, wurden getragen durch ein Netz von Vertrauensleuten in den thuringischen Ministerien, der preussischen Kultusburokratie und den deutschen Universitaten. Ausgehend von der Biografie Seebecks untersucht die Studie Grundlagen, Mechanismen und Ziele von Universitatsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im Thuringen der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts. Dabei wird deutlich, dass diese Aufgabenbereiche innerhalb kleinstaatlicher Strukturen stark von Pragungen, Uberzeugungen und Absichten der handelnden Personen bestimmt wurden. Daruber hinaus wird dargestellt, wie die Universitat Jena in dieser Zeit erhalten und weiterentwickelt werden konnte.

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