»Übergangsfürsten«
Legitimationsstrategien der letzten Generation ernestinischer Monarchen im Deutschen Kaiserreich (1901–1918)
By (author) Manuel Schwarz
Hardback (Published)
(November 2024)
ISBN: 9783412530075
6.3 x 9.25 inches
Price: $74.00
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In der “Ubergangszeit” des spaten 19. Jahrhunderts wurden zwei Mitglieder der Dynastie der Ernestiner geboren, die nach 1900 als Bundesfursten an die Regierung kamen: Grossherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach und Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha. Die “Ubergangsfursten” gehorten der “letzten Generation” von Fursten an, die 1918 unfreiwillig den Ubergang von der Monarchie zur Republik erlebte. Sie versuchten mit verschiedenen, den gesellschaftlichen Veranderungen angepassten, Strategien Legitimation zu gewinnen. Politisch behielten beide ihre konservativen Vorstellungen bei. In ihrem gesellschaftlichen Engagement beschrankten sie sich jedoch nicht auf Mazenatentum und Wohlfahrtspflege, sondern forderten auch neuere Entwicklungen wie Sport und Technik.
In der “Ubergangszeit” des spaten 19. Jahrhunderts wurden zwei Mitglieder der Dynastie der Ernestiner geboren, die nach 1900 als Bundesfursten an die Regierung kamen: Grossherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach (1876-1923/Regierungszeit 1901-1918) und Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (1884-1954/1905-1918). Das Wort “Ubergangsmensch” auf die beiden zu ubertragen und von “Ubergangsfursten” zu sprechen, erscheint mit Blick auf die Zeit in der sie geboren wurden, aufwuchsen und regierten, sinnig – zumal sie der “letzten Generation” von Fursten angehorten, die 1918 unfreiwillig den Ubergang von der Monarchie zur Republik erlebte. Die beiden “Ubergangsfursten” versuchten mit verschiedenen, den gesellschaftlichen Veranderungen angepassten, Strategien Legitimation zu gewinnen – gepragt von ihrer eigenen Sozialisation in der “Ubergangszeit” nicht nur als Bewahrer, sondern teilweise als Modernisierer. Politisch behielten beide ihre konservativen Vorstellungen bei. In ihrem gesellschaftlichen Engagement beschrankten sie sich jedoch nicht auf Mazenatentum und Wohlfahrtspflege, sondern forderten auch neuere Entwicklungen wie Sport und Technik.
- By (author) Manuel Schwarz
»Insgesamt bietet die Arbeit ein interessantes und informatives Lesevergnügen für eine breite Leserschaft. Die gute Gliederung erleichtert sowohl dem fachunkundigen Leser als auch zu analogen Themen Forschenden einen zielgerichteten Zugriff auf einzelne Aspekte.«
Anja Bittner, H-Soz-Kult, 17.04.2025—
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