Worterbuch der bairischen Mundarten in Osterreich (WBO) / Band 5

tschischteln - (auf)gedunsen

edited by Namenlexika Inst. f. Osterr. Dialekt- und

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Extent: 68 pages

Publisher: Austrian Academy of Sciences Press

Subjects: Language & Linguistics

Language: German

(Paperback) (Published)

(July 2004)

ISBN: 9783700132653

Price: $29.00

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Die vorliegende Lieferung ist im Umfang um 2 Druckbogen (= 64 Spalten) erweitert, ist die 5. Lieferung des 5. Bandes und behandelt auf 250 Spalten die Stichworte “tschischteln” bis “dunn”. Kleinraumig belegte Stichworter wie “Tschoder” (Haarschopf), “Tschucke” (Baumchen), “Tschunkel” (Jochriemen), “Tschurtsche” (Fruchtzapfen u.a.) und “Tschutter” (flaschenformiger Behalter) zeigen in Etymologie und Lautungsvielfalt anschaulich die unterschiedlichsten Varianten des Sprachkontakts. Heute zwar noch allgemein bekannt, aber kaum mehr in Verwendung ist die “Tuchent”. Wie die Sache kommt auch das Wort aus dem Tschechischen und ist heute noch gelaufig in Redewendungen, besonders “sich etwas unter der Tuchent ausmachen”. Sachlich aufschlussreich sind die Ausfuhrungen unter dem Stichwort “Tuch” mit den vielen Komposita in Hinblick auf Material, Aussehen und Verwendung wie “Aschen-, Hals-, Hochzeits-, Schnauz-, Schnupf-, Tabak-, Tauf-, Satuch”. Vielfaltig sind nicht nur die Lautungen von “Furtuch” sondern auch seine Verwendung als Mengenangabe, Teil der Tracht und Redensarten wie “was beim Furtuch haben”, “ein dickes Furtuch haben/anlegen” usw. als Umschreibung fur “schwanger sein”. Zahlreiche Fugungen und Bedeutungsschattierungen weisen die Wortfamilien “dumm” und “dumpf” auf. Auf beinahe 60 Spalten wird der Artikel “tun” in allen Bedeutungsnuancen anschaulich durch Beispielsatze dargestellt. Besonders vielfaltig sind die Redensarte, Fugungen und Bedeutungen bei den Komposita von “abtun” bis “zutun”.

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