Wahrnehmung und Darstellung von Kriegen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Edited by Horst Brunner

Book cover: Wahrnehmung und Darstellung von Kriegen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

(Hardback) (Published)

(January 2001)

ISBN: 9783895002045

Price: $63.00

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Das Thema Krieg wird seit einiger Zeit in mehreren geisteswissenschaftlichen Disziplinen stark beachtet. Der vorliegende Band enthält 14 Aufsätze, in denen die Darstellung und Wahrnehmung von Kriegen vom 12. bis 17. Jahrhundert aus der Sicht unterschiedlicher Fächer (Japanologie, Theologie, Geschichte, Altgermanistik, Rechtsgeschichte, Osteuropageschichte) behandelt wird.


Das Thema Krieg hat in jungster Zeit in einer Reihe geisteswissenschaftlicher Disziplinen grosse Aufmerksamkeit gefunden. Der vorliegende Sammelband ist aus der Wurzburger Forschergruppe “Das Bild des Krieges im Wandel vom spaten Mittelalter zur fruhen Neuzeit” hervorgegangen, in der Fachvertreter der Geschichte, der Rechtsgeschichte, der Osteuropageschichte und der Altgermanistik interdisziplinar zusammenarbeiten. Das Buch enthalt 14 Aufsatze, in denen Fragen der Darstellung und der Wahrnehmung von Kriegen vom 12. bis zum 17. Jahrhundert aus theologischer, altphilologischer, historischer, rechtshistorischer, osteuropahistorischer, altgermanistischer und japanologischer Sicht von Autoren aus der Schweiz, Osterreich, Frankreich, Polen, Japan und Deutschland erortet werden. Thematisiert werden unter anderem Rittertum und Todesnahe als Tradition der japanischen Dichtung, die thomasische Lehre des bellum justum, der Krieg in mittelalterlichen Romanen, die Aussenbeziehungen der Reichsstadt Frankfurt am Main im Spatmittelalter, die Auffassung des polnisch-litauischen Adels zum Livlandischen Krieg.

  • Edited by Horst Brunner

„Der Band bietet eine höchst interessante und anregende Lektüre - anregend durch die Vielfalt seiner Gegenstände und des methodischen Zugriffs, anregend auch ganz konkret durch das Aufzeigen weiterer Forschungsaufgaben und anregend nicht zuletzt deshalb, weil er Anlaß gibt, über die ebenso diffizile wie reizvolle Frage nachzudenken, die der Titel zu implizieren scheint, die die Beiträge aber nur gelegentlich streifen: die Frage nach dem Verhältnis von Wahrnehmung und Darstellung.“<br/><br/>In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. 240 (2003) 2. Halbjahresband. S. 382-384.