Die Merseburger Zaubersprüche
By (author) Wolfgang Beck
Hardback (Published)
(April 2011)
ISBN: 9783895003004
6.69 x 9.45 inches
Price: $147.00
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The study represents the first extensive monograph on these significant Old High German texts. The controversial linguistic material is examined etymologically while questions concerning the context, the historical transmission, linguistic and religious historical problems as well as functional aspects of these texts are treated in a broad cultural-historical approach.
English description: The study represents the first extensive monograph on these significant Old High German texts. The controversial linguistic material is examined etymologically while questions concerning the context, the historical transmission, linguistic and religious historical problems as well as functional aspects of these texts are treated in a broad cultural-historical approach. German description: Diese Arbeit ist die erste ausfuhrliche Monographie zu diesen bedeutenden Texten. Das umstrittene Wortmaterial wird etymologisch untersucht, in einem umfassenden kulturhistorischen Zugriff werden Fragen nach dem Kontext, der Uberlieferungsgeschichte, den sprach- und religionsgeschichtlichen Problemen sowie funktionalen Aspekten beantwortet.
- By (author) Wolfgang Beck
„Wer wirklich umfassend und tiefschürfend über die Merseburger Zaubersprüche unterrichtet sein möchte, der muss einfach zu Wolfgang Becks in jeder Hinsicht lückenloser und erschöpfender Bearbeitung greifen. Nennenswert Besseres wird auch auf lange Sicht kaum noch zur Verfügung gestellt werden können. Dabei - nicht, dass wir hier falsche Hoffnungen wecken! - erwartet den interessierten Leser nicht die Spur einer unterhaltsamen oder erbaulichen Lektüre, keine Erkenntnis mithin, derer man sich mit leichter Hand bemächtigen oder die man geschwind nach Hause tragen könnte. Nein, Wolfgang Becks gründliche Studie bietet nicht nur rund 500 Seiten penibler sprach-, mythologie- und kulturgeschichtlicher Kärrnerarbeit; sie verlangt eine komplementäre Leistungsbereitschaft und Konzentration auch ihren Lesern ab. Becks in vieler Hinsicht gewaltiger Band hat sich einen Ursprungstext im Gesamtumfang von gerade einmal 13 Langzeilen als Gegenstand vorwiegend sprach- und kulturgeschichtlicher Analyse vorgenommen. Das Resultat stellt, wie die ursprüngliche AufgabensteIlung, hohe<br/>Ansprüche. Aber es zahlt sich aus, diesen nicht auszuweichen. Im Erfolgsfall mag man dann auch darin letztlich vielleicht eine Form magischer Bannung erkennen?“<br/><br/>Von Gerd H. Hövelmann<br/><br/>In: Zeitschrift für Anomalistik, Band 13 (2013), S. 413-418.<br/><br/>--------------------------------------<br/>„Bei der hier anzuzeigenden Arbeit handelt es sich um eine Würzburger Dissertation, die 2003 bereits in erster Auflage erschienen ist. Die jetzt vorgelegte zweite Auflage beseitigt die Druckfehler der ersten Auflage und resümiert die neue Forschungsliteratur am Ende des Bandes. (...)<br/>Die Arbeit leistet eine umfassende Aufarbeitung der bisherigen Forschung, wobei wahrscheinlichere von unwahrscheinlicheren Interpretationen umsichtig und klug geschieden und einige neue Ergebnisse erzielt werden. Mehrere Register erschließen den Band. Für die Namenforschung ist die ausführliche Behandlung der im zweiten Zauberspruch begegnenden Götternamen von Interesse, wobei neben der Etymologie und der Namenmotivation auch die Mythologie und das Wirken der Götter thematisiert werden.“<br/><br/>Stefanie Stricker<br/><br/>In: Beiträge zur Namenforschung. 46 (2011). Heft 4. S. 456-458.<br/><br/>--------------------------<br/><br/>„Das Buch von Wolfgang Beck erweist sich als höchst gelehrte und informative Studie, sowohl in Hinsicht auf ihre wortgeschichtlichen als auch auf ihre kulturhistorischen Teile. In sprachwissenschaftlicher Hinsicht ist sie wegen der guten Wortregister geradezu als Nachschlagewerk zu benutzen. Aufgrund der skandinavistischen Kompetenz des Verfassers sind besonders die Abschnitte über die Relevanz der M.Z. für die Rekonstruktion germanischer Religionsgeschichte und Mythologie aufschlussreich. Die Geduld, mit der noch die marginalsten Positionen auch von außerhalb der Zunft ernst genommen und widerlegt werden, verdient Bewunderung.“<br/><br/>In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. 129 (2007) 1. S. 136-138.<br/><br/>--------------------------<br/><br/>„Die Studie von Beck ist eine gediegene und gut unterbaute Arbeit, wenn man vielleicht auch nicht all seinen Deutungen und Vorschlägen folgen wird. Die künftige Forschung wird sich mit diesem Werk auseinandersetzen müssen.“<br/><br/>In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik. 61 (2006). S. 323-326.<br/><br/>--------------------------<br/><br/>„Mit diesem Buch hat W. Beck etwas geschaffen, das zu weiterer Beschäftigung mit den Merseburger Zaubersprüchen anregt und hier ebenso unentbehrliches Hilfsmittel künftiger Spezialforschung sein wird, wie es auch demjenigen von großen Nutzen sein kann, der sich lediglich über Ansichten bisheriger Forschung zu bestimmten Problemen informieren möchte.“<br/><br/>In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. 158 (2006). Band 243, 2. Halbjahresband. S. 407-410.<br/><br/>--------------------------<br/><br/>„A short, or even long, review cannot do justice to the scholarship, claritiy and intelligence that this book is infused with. Every important Germanic text should have something like this work as a reference and guide to important research on it and interpretations of it. I’m certainly delighted to have this one on my shelves, and I now know a l o t more about the Merseburg charms than I used to.“ <br/><br/>In: Kratylos. 51 (2006). S. 178-181.<br/><br/>
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Other Titles in this Series
Die Lanze und die Feder
Untersuchungen zum »Livre du Chevalier errant« von Thomas III., Markgraf von Saluzzo
Das »Nibelungenlied« und »Das Buch des Dede Korkut« – Sprachwissenschaftliche Aspekte
Beiträge zum ersten interkulturellen Symposion in Baku, Aserbaidschan, 2009
Anleitung Schießpulver zu bereiten, Büchsen zu beladen und zu beschießen
Eine kriegstechnische Bilderhandschrift im cgm 600 der Bayerischen Staatsbibliothek München
Würzburg, der Große Löwenhof und die deutsche Literatur des Spätmittelalters
Tagung vom 9. bis 12. Oktober 2002
Deutsche Messübersetzungen des Spätmittelalters
Untersuchungen auf der Grundlage ausgewählter Handschriften und vorreformatorischer Drucke
Jenseits der Dichotomie von Text und Bild
Verfahren der Veranschaulichung und Verlebendigung in Mittelalter und Früher Neuzeit
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Scheitern und Gelingen fiktionaler Identitätskonstruktionen
»Der landsfrid ist zerbrochen«
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Ein handschriftlich verbreitetes Büchsenmeisterbuch in der Zeit des frühen Buchdrucks
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