Verwandtschaft als Streitzusammenhang

Eine Fall-Geschichte in Beziehungen im hohen Adel des Alten Reiches, 16. bis 19. Jahrhundert

By (author) Detlef Berghorn Series edited by Anja Amend-Traut Series edited by Friedrich Battenberg Series edited by Albrecht Cordes Series edited by Ignacio Czeguhn Series edited by Wolfgang Sellert Series edited by Peter Oestmann

Book cover: Verwandtschaft als Streitzusammenhang

Extent: 429 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: German Studies

Series: Quellen und Forschungen zur hochsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich

Language: German

Hardback (Published)

(September 2021)

ISBN: 9783412522216

6.34 x 9.25 inches

Price: $99.00

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Am Schnittpunkt von Adelsgeschichte, Historischer Verwandtschaftsforschung und Rechtsgeschichte untersucht der Autor den Streit um das Erbe des 1593 verstorbenen letzten Grafen von Manderscheid-Schleiden, der sich bis in die 1840er-Jahre hinzog. Im Zentrum steht kein einzelnes Adelshaus oder eine spezielle Adelsgruppe, vielmehr dient der Streitzusammenhang als Roter Faden mit einem prinzipiell offenen Personensample aller Beteiligten. Dadurch werden Handlungen, Deutungen und Spielraume multiperspektivisch wie akteurszentriert sichtbar und der patrilineare Fokus, der die Forschung zum Teil bis heute dominiert, unterlaufen


Detlef Berghorn untersucht – epochenubergreifend – am Schnittpunkt von Adelsgeschichte, Historischer Verwandtschaftsforschung und Rechtsgeschichte den Streit um das Erbe des 1593 verstorbenen letzten Grafen von Manderscheid-Schleiden, der sich bis in die 1840er-Jahre hinzog. Durch weitgespannte Beziehungsnetze, vielfaltige Moglichkeiten des Konfliktaustrags sowie widerstreitende Zustandigkeiten der Gerichte im Alten Reich, den Niederlanden und im Deutschen Bund greift die Untersuchung weit uber die Eifel hinaus. Im Zentrum steht kein einzelnes Adelshaus oder eine spezielle Adelsgruppe. Vielmehr dient der Streitzusammenhang als Roter Faden mit einem prinzipiell offenen Personensample aller Beteiligten. Dadurch werden Handlungen, Deutungen und Spielraume multiperspektivisch wie akteurszentriert sichtbar und der patrilineare Fokus, der die Forschung zum Teil bis heute dominiert, unterlaufen.

Detlef Berghorn studierte Geschichte, Theologie und Religionswissenschaften in Hannover, Heidelberg und Berlin. Promoviert wurde er an der Universität Hannover im Arbeitsbereich Frühe Neuzeit.

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