Spitzel, Spione, Geheimdienste

Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2019, Heft 04

Contributions by Stefani Brusberg-Kiermeier Contributions by Imanuel Baumann Contributions by Lore Gradner Contributions by Daniela Münkel Contributions by Nils Zurawski Contributions by Florian Schimikowski Contributions by Rolf Gössner Contributions by Wolfgang Krieger Contributions by Julia Reiter Contributions by Sina Arnold Contributions by Olaf Kistenmacher Contributions by Gabriele König Contributions by Matthias Schulze Contributions by Daniel Voelsen Contributions by Klaus Hofmann Contributions by Isabelle-Christine Panreck Contributions by Luisa Rolfes Contributions by Matthias Micus Series edited by

Book cover: Spitzel, Spione, Geheimdienste

Extent: 158 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: German Studies, Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Paperback (Published)

(May 2020)

ISBN: 9783525800300

6.5 x 9.84 inches

Price: $29.00

In stock

INDES 4/2019 widmet sich dem Geheimdiensten und Spionen.


Ein Knacken in der Telefonleitung, ein grauer Schlapphut, ein Trenchcoat, eine Miniaturkamera im Knopfloch und Wanzen unter dem Schreibtisch – die Stereotype uber Geheimdienste, Spione, Agenten, verdeckte Ermittler und Spitzel sind allgemein bekannt. Uber Film, Horspiel oder Literatur verbreitet, schreiben sie sich munter fort. Und mitnichten ist das System der versteckten Augen und Ohren zur geheimen Informationsgewinnung eine moderne Erscheinung. Kyros der Grosse, Hieron I. von Syrakus oder Casar: Sie alle nutzten Spitzel und Spione, um Informationen uber Gegner, Verrater und Vorgange im eigenen Reich zu sammeln und so die eigene Macht zu sichern. Zunachst noch durch mundliche Ubermittlung, dann uber Holztafeln, ausgehohlte Spazierstocke, Morsezeichen bis hin zu verschlusselte digitalen Nachrichten – die Informationsweitergabe entwickelte sich immer weiter, wurde moderner, schwerer zu entschlusseln. Eben jene Informationen beeinflussen politische Entscheidungen, sie stabilisieren Herrschaft und unterminieren Opposition. Geheimdiensten schlagt auch deshalb weithin Misstrauen entgegen, besteht doch ein Spannungsverhaltnis zwischen ihnen, ihren Aufgaben und den fur Demokratien konstitutiven Freiheitsrechten. Wozu dienen welche Informationen? Von wem werden sie fur was genutzt? Was macht einen Spion aus? Wie entwickeln sich Geheimdienste und welche Ziele verfolgen sie? Fragen, die in der Offentlichkeit meist unbeantwortet bleiben, aber dennoch beleuchtet werden mussen.

  • Contributions by Stefani Brusberg-Kiermeier
  • Contributions by Imanuel Baumann
  • Contributions by Lore Gradner
  • Contributions by Daniela Münkel
  • Contributions by Nils Zurawski
  • Contributions by Florian Schimikowski
  • Contributions by Rolf Gössner
  • Contributions by Wolfgang Krieger
  • Contributions by Julia Reiter
  • Contributions by Sina Arnold
  • Contributions by Olaf Kistenmacher
  • Contributions by Gabriele König
  • Contributions by Matthias Schulze
  • Contributions by Daniel Voelsen
  • Contributions by Klaus Hofmann
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