Schutz virtualisierter räumlicher Privatsphäre

Grenzen zulässiger Strafverfolgung im Smart Home

By (author) Christine Untch

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Extent: 469 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law, Social Sciences , Technical Sciences: Computer Science, Engineering, IT, & Math

Series: Kölner Kriminalwissenschaftliche Schriften

Series volume number: 81

Language: German

Paperback (Published)

(April 2025)

ISBN: 9783428194889

6.18 x 9.17 inches

Price: $139.00

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Obwohl der technische Fortschritt stetig zu neuen Ermittlungsansatzen fuhrt, enthalt die Strafprozessordnung kaum Regelungen dazu, wie mit diesen neuen Erkenntnismoglichkeiten umzugehen ist. Nicht selten ist unklar, mit welcher Befugnis auf welche Daten von welchem Ort aus zugegriffen werden darf. Die Autorin untersucht am Beispiel der Smart Home-Technologie das bestehende strafprozessuale Datenzugriffssystem aus IT-forensischer, verfassungsrechtlicher und strafprozessualer Perspektive.


English summary: Protecting Virtualised Spatial Privacy. Limitations to Prosecution in the Smart Home: Although technological progress is constantly leading to new investigative possibilities, the Code of Criminal Procedure contains limited provisions on how to deal with these new ways of gaining knowledge. It is often uncertain which data may be accessed from which location based on which authorisation. Using the example of Smart Home technology, the author examines the existing criminal procedural data access system from an IT forensic, constitutional and criminal procedural perspective. German description: Obwohl die Datenerhebung und -verwertung immer bedeutsamer wird und der unaufhaltsame technische Fortschritt bestandig zu neuen Ermittlungsmoglichkeiten fuhrt, finden sich in der deutschen Strafprozessordnung nur vereinzelt Regelungen dazu, wie mit diesen neuen Erkenntnismoglichkeiten umzugehen ist. Nicht selten ist unklar, mit welcher Befugnis auf welche Daten von welchem Ort aus zugegriffen werden darf. Am Beispiel der Smart Home-Technologie untersucht die Autorin das bestehende strafprozessuale Datenzugriffssystem aus IT-forensischer, verfassungsrechtlicher und strafprozessualer Perspektive. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass zur Gewahrleistung des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzniveaus eine umfassende Reform der strafprozessualen Datenzugriffsbefugnisse erforderlich ist. Um der Bedeutung der raumlichen Privatsphare auch im Zeitalter des Smart Home gerecht zu werden, pladiert sie fur die Schaffung eines angemessenen Schutzes der virtualisierten raumlichen Privatsphare.

1. Einleitung
Erkenntnisziel – Gang der Untersuchung

2. Strafverfolgungsbehördliche Zugriffe auf das Smart Home
Das Phänomen des Smart Home – Faktische und IT-forensische Zugriffsmöglichkeiten auf
das Smart Home

3. Grundrechtseingriffe durch Datenzugriffe auf das Smart Home
Zugriffe auf das Smart Home als Eingriffe in das Wohnungsgrundrecht nach Art. 13 Abs.
1 GG – Schutz vor Smart Home-Zugriffen durch das Fernmeldegeheimnis, Art. 10 Abs. 1
Var. 3 GG – Ausprägungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, Art. 2 Abs. 1 i.V.m.
Art. 1 Abs. 1 GG – Verhältnis betroffener Grundrechte – Ergebnis

4. Strafprozessuale Ermächtigungsgrundlagen für Smart Home-Zugriffe
Anforderungen an die Verfassungsmäßigkeit von strafprozessualen Eingriffsbefugnissen
– Zulässigkeit von sensorischen Wohnraumüberwachungen mittels des Smart Home-Systems?
– Zugriffe auf das Smart Home-System – Eckpfeiler einer Reform der
Datenzugriffsermächtigungen

5. Zusammenfassung

  • By (author) Christine Untch