Rekatholisierung, Konfessionalisierung und Ratsregiment

Der Prozess des politischen und religiosen Wandels in der osterreichischen Stadt Konstanz 1548-1637

by Wolfgang Zimmermann

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Extent: 328 pages

Publisher: Jan Thorbecke Verlag

Subjects: Law

Series: Konstanzer Geschichts- und Rechtsquellen

Series volume number: 34

Language: German

Hardback (Published)

(December 1994)

ISBN: 9783799568340

Price: $46.00

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Die Geschichte der Stadt Konstanz nach dem Verlust der Reichsfreiheit (1548) bis in den Dreissigjahrigen Krieg wurde bisher kaum erforscht. Der Zusammenbruch des Schmalkaldischen Bundes, des Zusammenschlusses protestantischer Reichsstande zur Sicherung ihres Bekenntnisses, hatte die Reichsstadt am See isoliert. Konstanz musste unter militarischem Druck wichtige Zugestandnisse an den Kaiser machen. Aus der Reichsstadt wurde eine osterreichische Landstadt. Die katholische Konfession wurde wieder eingefuhrt. Diese spannungsgeladene Situation ist der Ausgangspunkt der Untersuchung. Der Autor schildert, wie sich die neue politische Ordnung in der Stadt etablierte und wie sich der Rat in diesem Prozess Inseln kommunaler Autonomie sichern konnte. Die erzwungene Rekatholisierung blieb lange Zeit nur eine Forderung. Basierend auf der Auswertung umfangreichen biographischen Materials kann der Autor nachweisen, wie lange sich die konfessionelle Minderheit in der Stadt halten konnte. Die edierten Quellentexte, alle bisher unveroffentlicht, bieten einen direkten Zugang zur Konstanzer Geschichte jener Jahrzehnte.

  • By (author) Wolfgang Zimmermann