Rechtsbegriffe im positiven Recht: Voraussetzungen und Überprüfung – Dargestellt am Beispiel der Beihilfe

Zugleich eine Studie zum Gehalt des Bestimmtheitsgrundsatzes nach Art. 103 II GG und der Bestimmtheit von § 27 StGB

By (author) Anja Sollacher

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Extent: 399 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Law, Philosophy

Series: Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge

Series volume number: 320

Language: German

Paperback (Published)

(May 2024)

ISBN: 9783428191802

6.18 x 9.17 inches

Price: $138.00

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Welche Kriterien muss ein positive Strafnorm erfullen, um methodisch korrekt als Rechtsbegriff gelten und damit dem verfassungsrechtlich verankerten Bestimmtheitsgrundsatz genugen zu konnen? Und: Wie lassen sich Normen identifizieren, die an diesen Voraussetzungen scheitern? An der Schnittstelle von Strafrechtsdogmatik, Methodenlehre, Rechtstheorie und Verfassungsrecht versucht die vorliegende Arbeit, dies am Beispiel der Beihilfenorm des 27 StGB zu beantworten.


English summary: Legal Concepts in Positive Law. Prerequisites and Review – Illustrated Using the Example of Aiding and Abetting. Simultaneously a Study on the Content of the Principle of Legal Certainty According to Article 103 II of the German Basic Law (GG) and the Certainty of Section 27 of the German Criminal Code (StGB): What criteria must a positive criminal norm fulfill in order to be methodologically correct as a “legal concept” and thus satisfy the constitutionally enshrined principle of certainty? And: How can norms that fail to meet these requirements be identified? At the interface of criminal law dogmatics, methodology, legal theory and constitutional law, this work seeks to answer these questions using the example of the aiding and abetting provision of Section 27 StGB of the German Criminal Code. German description: Dem Gesetze allein verdanken die Menschen die Gerechtigkeit und die Freiheit, aussert Rousseau in seiner Politischen Okonomie. Diese Aussage ist wahr, setzt fur das Strafrecht aber voraus, dass das Gesetz tatsachlich einen rechtlichen Begriff vom verbotenen Verhalten vermittelt. Welche Kriterien also muss eine positive Strafnorm erfullen, um methodisch korrekt als Rechtsbegriff gelten und damit dem verfassungsrechtlich verankerten Bestimmtheitsgrundsatz genugen zu konnen? Und: Wie lassen sich Normen identifizieren, die an diesen Voraussetzungen scheitern? An der Schnittstelle von Strafrechtsdogmatik, Methodenlehre, Rechtstheorie und Verfassungsrecht versucht die vorliegende Arbeit, dies zu beantworten. In einem zweiten Teil wird sodann die Bestimmtheit des 27 StGB im Hinblick auf die im Grundlagenteil erzielten Ergebnisse problematisiert. Die vorliegende Arbeit versteht sich damit als Beitrag zur Methodenlehre sowie zugleich zur Beihilfedogmatik.Ausgezeichnet mit dem Juratisbona-Preis 2024 fur herausragende Doktorarbeiten des Alumnivereins der Fakultat fur Rechtswissenschaft der Universitat Regensburg.

A. Vorstellung des Gegenstandes der Untersuchung

B. Erster Teil: Rechtsbegriffe im positiven Recht: Voraussetzungen und Überprüfung
Die Voraussetzungen für das Erschaffen positiv-rechtlicher Rechtsbegriffe – Methoden zur Identifikation der Begriffslosigkeit positiv-rechtlicher Normen – Abschließende Beleuchtung des Verhältnisses der einzelnen Fehler und Methoden zueinander – Zusammenhang der bisherigen Ergebnisse mit dem Bestimmtheitsgrundsatz (Art. 103 II GG) – Gedankliche Vorläufer der gewählten Methode – Konsequenzen bei Feststellung, dass eine Norm keinen positiv-rechtlichen Rechtsbegriff vermittelt

C. Zweiter Teil: Begriff der Beihilfe im positiven Recht?
Rechtfertigung des Untersuchungsgegenstandes des zweiten Teils – Beihilfebegriff im positiven Recht? – Mögliche Gründe für die Begriffslosigkeit der positiv-rechtlichen Beihilferegelung

D. Endergebnis

Literatur- und Sachwortverzeichnis

  • By (author) Anja Sollacher