Pressepolitik als Notwendigkeit

Zum Verhaltnis von Staat und Offentlichkeit im Wilhelminischen Deutschland 1890-1914

by Gunda Stober

Book cover: Pressepolitik als Notwendigkeit

Extent: 305 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: German Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Historische Mitteilungen - Beihefte

Series volume number: 38

Language: German

(Paperback) (Published)

(November 2000)

ISBN: 9783515075213

6.65 x 9.45 inches

Price: $65.00

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Das wilhelminische Kaiserreich war ein Staat des Ubergangs. Presse und Offentlichkeit konnten nicht mehr als Machtfaktoren ignoriert werden, noch aber legitimierten sie die Herrschaft nur partiell. In diesem Spannungsfeld wird erstmals der Gesamtkomplex staatlicher Presse- und Informationspolitik vollstandig aus den Quellen erarbeitet. Dabei zeichnen die Akten, Memoiren und anderen Quellen ein detailliertes Bild staatlichen Lavierens zwischen kurzatmigem Krisenmanagement und langfristig orientierten Reformbemuhungen. Zur Lenkung von Presse und Offentlichkeit nutzte das wilhelminische Deutschland unterschiedliche Mittel, die von Finanzierung und Bestechung bis hin zu Vorformen moderner Offentlichkeitsarbeit reichten. Regierungskampagnen, z.B. die Heeresvorlage 1892/93, zeigen den Staat in der Offensive, publizistische Affaren, von Quiddes ‘Caligula’ 1894 bis zu ‘Zabern’ 1913, verdeutlichen Ausmass und Wirkung offentlicher Kritik.

  • By (author) Gunda Stober