Pladoyer fur ein neues Kapazitatsrecht

Vortrage und Thesen der Heidelberger Symposien zum Kapazitatsrecht am 25./26.11.2005 und 14./15.7.2006

edited by Peter Hommelhoff and Wilfried Muller

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Extent: 141 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Law

Series: Wissenschaftsrecht. Beihefte

Series volume number: 18

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(June 2007)

ISBN: 9783161493539

Price: $56.00

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English summary: In Germany, the maximum capacity of student enrolment for specific study programs has up to now been formula-based, i.e. calculated and determined as a function of certain general parameters relating to institutional resources which are defined and laid down in capacity regulations. This law has been a burden for universities for more than 30 years. The switch to bachelor’s and master’s degrees and the introduction of credit points has made it possible to develop a completely new model. For this reason, the Universities of Heidelberg and Bremen held two symposia in order to study this law, in particular the constitutional basis. In a cross-section of representatives from the field of economics, from government ministries and university administrations as well as the German Wissenschaftsrat and the German Rector’s Conference, the alternatives presently under discussion were presented and concrete proposals were drawn up. The results formed the basis for the recommendation given by the senate of the German Rector’s Conference on October 10, 2006. German description: Das Kapazitatsrecht beschaftigt die Hochschulen seit uber 30 Jahren. Die negativen Auswirkungen, insbesondere des Curricular-Normwertes sowie der Abhangigkeiten zwischen Personalstellen und Zulassungszahlen, sind allseits bekannt; eine Losung aus diesem Dilemma ist jedoch trotz zahlreicher Ansatze noch immer nicht in Sicht. Die Umstellung auf Bachelor- und Master-Strukturen und die Anderung des Berechnungsgrundsatzes Semesterwochenstunden in Credit Points bietet nun Anlass und Moglichkeit, ein grundlegend neues Modell zu entwickeln.Die Universitaten Heidelberg und Bremen haben daher im November 2005 sowie im Juli 2006 in zwei Symposien die Entwicklung des Kapazitatsrechts und insbesondere seine verfassungsrechtlichen Grundlagen beleuchtet. Dabei wurden in einem reprasentativen Kreis mit Vertretern aus Wissenschaft, Ministerien und Hochschuladministration sowie Wissenschaftsrat und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die derzeit diskutierten Alternativen – insbesondere das sogenannte Bandbreitenmodell und das Vereinbarungsmodell – vorgestellt und konkrete Vorschlage ausgearbeitet. Die Ergebnisse waren Grundlage fur die Empfehlung des Senats der HRK Eckpunkte fur ein neues Kapazitatsrecht in einem auszubauenden Hochschulsystem vom 10.10.2006. Die Ausbildungskapazitaten sollen demnach zwischen Land und Hochschule vertraglich festgelegt und mit Blick auf die Gerichtsfestigkeit parlamentarisch bestatigt werden. Hohere Qualitatsstandards mussen die Hochschulen durch Einsatz zusatzlicher Mittel (z.B. aus Studiengebuhren) realisieren konnen, ohne dass sich dies auf die Aufnahmekapazitat auswirkt.

  • Edited by Peter Hommelhoff
  • Edited by Wilfried Muller