Nachvertragliche Wettbewerbsverbote für GmbH-Geschäftsführer – Beurteilungsgrundlagen und Zulässigkeitsmaßstäbe.

By (author) Annette Krahforst

Book cover: Nachvertragliche Wettbewerbsverbote für GmbH-Geschäftsführer – Beurteilungsgrundlagen und Zulässigkeitsmaßstäbe.

Extent: 452 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Business & Economics, German Studies, Law

Series: Schriften zum Wirtschaftsrecht

Series volume number: 240

Language: German

Paperback (Published)

(October 2012)

ISBN: 9783428138630

6.18 x 9.17 inches

Price: $139.00

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Im Umgang mit nachvertraglichen Wettbewerbsverboten für GmbH-Geschäftsführer besteht nach wie vor Rechtsunsicherheit. Annette Krahforst erörtert, welche Gesetzesnormen bei der Beurteilung einschlägig sind und setzt sich dabei insbesondere mit der umstrittenen Frage der (teil-)analogen Anwendung der §§ 74 ff. HGB auseinander. Die Analogie ablehnend, erörtert sie auf der Grundlage des § 138 BGB die für die Praxis bedeutsamen Fragen u.a. der zulässigen Reichweite eines Verbotes, der Erforderlichkeit einer Karenzentschädigung oder des Rechtes der GmbH, auf das Verbot zu verzichten.


Im Umgang mit nachvertraglichen Wettbewerbsverbotsabreden zwischen GmbHs und ihren Gesch?ftsfuhrern, fur die spezialgesetzliche Regelungen nicht gegeben sind, besteht nach wie vor Rechtsunsicherheit. Annette Krahforst zeigt auf, anhand welcher gesetzlichen Regelungen und mit welchen Grunds?tzen sowie Ergebnissen Rechtsprechung und Literatur diese Abreden bewerten, und errtert, welche Beurteilungsgrundlagen heranzuziehen sind. Dabei setzt sie sich nach Rekursen u.a. auf Art. 101 AEUV / 1 GWB, 3, 4 UWG und 305 ff. BGB insbesondere mit der zwischen Rechtsprechung und Literatur umstrittenen (teil-) analogen Anwendung der 74 ff. HGB auseinander. Zu dem Ergebnis kommend, dass die Analogie ausscheidet und die Abreden auf der Grundlage des 138 BGB zu bewerten sind, stellt sie fest, dass die von Rechtsprechung und Literatur betonte strenge Inhaltskontrolle aus verfassungsrechtlichen Grunden mit 138 BGB vereinbar ist. Unter Berucksichtigung dieser Ergebnisse geht die Autorin auf die fur die Praxis bedeutsamen Fragen ein. Sie errtert nach ausfuhrlicher Wiedergabe des Meinungsstandes in Rechtsprechung und Literatur u.a. die zul?ssige Reichweite eines Verbotes, die Erforderlichkeit einer Karenzentsch?digung sowie das Recht der GmbH, auf ein unter Zusage einer Karenzentsch?digung vereinbartes Wettbewerbsverbot zu verzichten. Abschlie?end schl?gt sie zur Schaffung von mehr Rechtssicherheit eine gesetzliche Regelung vor.

Einleitung

Problematik – Rechtslage – Ziel, Gegenstand und Gang der Untersuchung

1. Teil: Nachvertragliche Wettbewerbsverbote für GmbH-Geschäftsführer und ihre Beurteilung durch Rechtsprechung und Literatur

Rechtsstellung des GmbH-Geschäftsführers – Wettbewerbsverbote für GmbH-Geschäftsführer. Grundlagen und »Arten« – Vereinbarung nachvertraglicher Wettbewerbsverbote mit GmbH-Geschäftsführern – Beurteilung nachvertraglicher Wettbewerbsverbote für GmbH-Geschäftsführer durch Rechtsprechung und Literatur

2. Teil: Beurteilungsgrundlagen und Maßstäbe

Europarecht – Nationales Verfassungsrecht – Einfaches nationales Recht

3. Teil: Die zulässige Vereinbarung nachvertraglicher Wettbewerbsverbote mit GmbH-Geschäftsführern

Zulässigkeit einer Wettbewerbsabrede – Verzicht und Anrechnung anderweitigen Erwerbes – Zusammenfassung und Gesetzesvorschlag

4. Teil: Zusammenfassung der Ergebnisse

Nachvertragliche Wettbewerbsverbote für Geschäftsführer und ihre Beurteilung durch Rechtsprechung und Literatur – Beurteilungsgrundlagen und Maßstäbe – Die zulässige Vereinbarung nachvertraglicher Wettbewerbsverbote – Gesetzesvorschlag

Literaturverzeichnis

Sachwortverzeichnis

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