Menschen, die ich kannte.

Erinnerungen eines Achtzigjährigen.

Edited by Wiebke Fastenrath Vinattieri Edited by Martin Baumeister Other primary creator Wolfram Knäbich By (author) Robert Davidsohn

Book cover: Menschen, die ich kannte.

Extent: 903 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies, Literary Studies, Social Sciences 

Series: Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts

Series volume number: 77

Language: German

Hardback (Published)

(February 2020)

ISBN: 9783428157167

6.5 x 9.45 inches

Price: $164.00

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Die vor wenigen Jahren entdeckte Autobiographie von Robert Davidsohn (1853–1937), die hier als kommentierte Erstedition vorgelegt wird, ist ein einmaliges Zeugnis des Lebenswegs und der sozialen Kreise eines deutsch-jüdischen Grenzgängers zwischen Journalismus und Geschichtswissenschaft, zwischen zünftiger und freier historischer Forschung, zwischen Deutschland und Italien, in einem weiten Bogen von den 1850er Jahren bis in die Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus.


Robert Davidsohn (1853-1937) ist bis heute aufgrund seiner monumentalen Geschichte des mittelalterlichen Florenz in Fachkreisen ein Begriff. Kaum etwas weia man von seinem ungewohnlichen Werdegang. Aus einer assimilierten judischen Danziger Kaufmannsfamilie stammend, war er als junger Mann als Journalist und Zeitungsunternehmer in Berlin erfolgreich. Nach einem spaten Geschichtsstudium wahlte er die Lebensform eines Privatgelehrten in Florenz, wo er Aufnahme in die Kreise der gebildeten wohlhabenden stadtischen Eliten fand und internationale Anerkennung als Historiker gewann. Die vor wenigen Jahren entdeckte Autobiographie Davidsohns, die hier als kommentierte Erstedition vorgelegt wird, ist ein einmaliges Zeugnis eines deutsch-judischen Grenzgangers zwischen Deutschland und Italien, zwischen Journalismus und Geschichtswissenschaft, zwischen zunftiger und freier historischer Forschung, in einem weiten Bogen von den 1850er Jahren bis in die Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus.

Einleitung (von Martin Baumeister, Wiebke Fastenrath Vinattieri und Wolfram Knäbich)

Robert Davidsohn (1853–1937) – Die Autobiographie – Grundsätze der Edition

Prof. Dr. Robert Davidsohn, Florenz
Menschen, die ich kannte. Erinnerungen eines Achtzigjährigen

Jugendzeit – Journalistische Tätigkeit – Der verheiratete Student – Florenz 1889 bis 1914 – Die Kriegszeit – Florenz seit 1919

Anhang

Presseveröffentlichungen Robert Davidsohns – Briefzeugnisse – Robert Davidsohn: Notizbuch von 1888 – Robert Davidsohn und akademische Institutionen – Schenkungen und Testamente – Pubblicazioni di Robert Davidsohn, Firenze

Stammbaum

Legende zum Stammbaum

Abbildungsnachweis

Quellen- und Literaturverzeichnis

Personen- und Ortsregister

  • Edited by Wiebke Fastenrath Vinattieri
  • Edited by Martin Baumeister
  • Other primary creator Wolfram Knäbich
  • By (author) Robert Davidsohn

Review - German Davidsohn war ein Grenzganger zwischen Deutschland und Italien, zwischen Journalismus und Geschichtswissenschaft, zwischen etatisierter und freier historischer Forschung. Die nun vorliegenden Erinnerungen dokumentieren die Geschichte eines Aufstiegs. Sie sind Zeugnis einer sozialen Integration, die im Falle Davidsohns vor allem Frucht akademischer Bildung war. Tolle et lege. Dr. Ralf Lutzelschwab, in: Zeitschrift fur Geschichtswissenschaft, Bd. 68, 11/2020

»Davidsohn war ein Grenzgänger zwischen Deutschland und Italien, zwischen Journalismus und Geschichtswissenschaft, zwischen etatisierter und freier historischer Forschung. Die nun vorliegenden ›Erinnerungen‹ dokumentieren die Geschichte eines Aufstiegs. Sie sind Zeugnis einer sozialen Integration, die im Falle Davidsohns vor allem Frucht akademischer Bildung war. Tolle et lege.« Dr. Ralf Lützelschwab, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 68, 11/2020