Indogermanistik und Linguistik im Dialog

Akten der XIII. Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft vom 21. bis 27. September 2008 in Salzburg

Hg. von Thomas Krisch und Thomas Lindner unter redaktioneller Mitwirkung von Michael Crombach und Stefan Niederreiter

Book cover: Indogermanistik und Linguistik im Dialog

Extent: 704 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Language & Linguistics

Series: Akten der Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft

Language: German

Hardback (Published)

(March 2011)

ISBN: 9783895006814

Price: $222.00

Out of stock

PDF (Published)

(January 2011)

ISBN: 9783752005424

Price: $185.00

English description: The conference proceedings “Indogermanistik und Linguistik im Dialog” (Indo-European Studies and Linguistics in Dialogue) collects a representative selection of papers from the 13th conference of the same name held in 2008 by the Indo-European Society in Salzburg, Austria. It includes both contributions seeking a dialogue between Indo-European studies and general linguistics in an effort to apply modern linguistic methods to the findings of Indo-European languages and on primitive Indo-European reconstruction, as well as works that approach the language-specific problems with the proven traditional methods of Indo-European studies. German and English text. German description: Der Tagungsband “Indogermanistik und Linguistik im Dialog” versammelt eine reprasentative Auswahl der Vortrage, die bei der gleichnamigen XIII. Fachtagung der Indogermanischen Gesellschaft 2008 in Salzburg gehalten wurden. Er beinhaltet einerseits Beitrage, die sich um einen Dialog der Indogermanistik mit der allgemeinen Sprachwissenschaft bemuhen und moderne linguistische Methoden auf Daten indogermanischer Sprachen und auf die Urindogermanische Rekonstruktion anwenden und anderseits auch Arbeiten, die an einzelsprachliche Problemstellungen mit den bewahrten traditionellen Methoden der Indogermanistik herangehen.

  • Edited by Thomas Krisch
  • Edited by Thomas Lindner

"Review - German ""Die hier exemplarisch besprochenen Aufsatze illustrieren insgesamt gut die meist erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos, indem Erkenntnisse und Theorien der Allgemeinen Sprachwissenschaft, v. a. der Typologie, gewinnbringend mit den herkommlichen Methoden der komparativen und internen Rekonstruktion kombiniert werden und so helfen, sprachliche Phanomene in altindogermanischen (auch keltischen) Sprachen besser zu verstehen und einzuordnen. Umgekehrt zeigen die Beitrage auch, dass Allgemeine Sprachwissenschaft und Typologie von den reichen Daten und den oft sehr subtilen Rekonstruktionen der Indogermanistik nach wie vor mehr profitieren konnten, wenn sie diese noch ofter zur Kenntnis nahmen. Der Band ist sauber und ansprechend ediert und durch einen Sach- und einen Wortindex (von Stefan Niederreiter) vorbildlich erschlossen. Einziger kleiner Kritikpunkt: In letzterem werden (auf S. 672) Kymrisch und Walisisch getrennt aufgefuhrt. Da sie jedoch direkt aufeinander folgen, tut dies der Benutzbarkeit keinen Abbruch.""Irene BallesIn: Zeitschrift fur celtische Philologie 59 (2012). S. 293-296"

„Die hier exemplarisch besprochenen Aufsätze illustrieren insgesamt gut die meist erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos, indem Erkenntnisse und Theorien der Allgemeinen Sprachwissenschaft, v. a. der Typologie, gewinnbringend mit den herkömmlichen Methoden der komparativen und internen Rekonstruktion kombiniert werden und so helfen, sprachliche Phänomene in altindogermanischen (auch keltischen) Sprachen besser zu verstehen und einzuordnen. Umgekehrt zeigen die Beiträge auch, dass Allgemeine Sprachwissenschaft und Typologie von den reichen Daten und den oft sehr subtilen Rekonstruktionen der Indogermanistik nach wie vor mehr profitieren könnten, wenn sie diese noch öfter zur Kenntnis nähmen. Der Band ist sauber und ansprechend ediert und durch einen Sach- und einen Wortindex (von Stefan Niederreiter) vorbildlich erschlossen. Einziger kleiner Kritikpunkt: In letzterem werden (auf S. 672) Kymrisch und Walisisch getrennt aufgeführt. Da sie jedoch direkt aufeinander folgen, tut dies der Benutzbarkeit keinen Abbruch.“<br/><br/>Irene Balles<br/><br/>In: Zeitschrift für celtische Philologie 59 (2012). S. 293-296