Hans Conon von der Gabelentz und die Ubersetzung des chinesischen Romans Jin Ping Mei
by Martin Gimm
Paperback (Published)
(January 2006)
ISBN: 9783447052351
6.65 x 9.45 inches
Price: $82.00
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Erst vor wenigen Jahren wurde das seit langem verschollene Manuskript einer vollstandigen Ubersetzung des bekannten chinesischen Romans Jin Ping Mei (Kin Ping Meh) aus der Feder des grossen Linguisten H.C. v.d. Gabelentz (1807-1874) wiederentdeckt. Es ist der fruheste Ubersetzungsversuch des Gesamtwerkes in eine europaische Sprache. Die Monographie versteht sich als eine Art Einfuhrung zu der in Erwagung gezogenen Edition dieser Handschrift. Dabei kam es darauf an, einerseits den Gabelentzschen Umkreis seiner sinologisch-manjuristischen Beschaftigung nachzuzeichnen, in dem seine nach der beruhmten manjurischen Version von 1708 gestaltete, korrekte Ubertragung entstand, und in Zusammenhang damit andererseits das Bekanntwerden und die Rezeption des Jin Ping Mei in der europaischen Sinologie zu skizzieren, eines Werkes, das in China wegen seiner expliziten Erotikpassagen mannigfaltiger Verfolgung ausgesetzt war. Daneben werden mehrere damit verbundene Probleme erortert, darunter die Frage der Verfasserschaft der 1708-Adaptation, die – wie ausschliesslich in der europaischen Literatur vermerkt – einen Bruder des Kaisers Kangxi (1654-1722) zum Autor haben soll. Als Anhang sind v.d. Gabelentz’ Sammlung von Sprichwortern und Redensarten aus dem Jin Ping Mei beigegeben sowie – um die Korrektheit der Gabelentzschen Formulierungen vor Augen zu fuhren – Proben von Textpassagen in Gegenuberstellung mit der Version der Bruder Kibat. Ein umfassendes Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Index beschliessen diesen Band.
- By (author) Martin Gimm
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