Die Religion in der römischen Provinz Makedonien

By (author) Charalampos Tsochos

Book cover: Die Religion in der römischen Provinz Makedonien

Extent: 278 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Religious Studies

Series: Potsdamer Altertumswissenschaftliche Beitrage

Language: German

Paperback (Published)

(September 2012)

ISBN: 9783515094481

6.69 x 9.49 inches

Price: $104.00

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Das romische Makedonien wurde in der althistorischen Forschung allzu oft nur als Randgebiet der romischen Welt wahrgenommen und ist hier vor allem durch punktuelle, wenngleich epochemachende Ereignisse im Bewusstsein, wie etwa durch die Schlacht bei Philippi 42 v. Chr. oder durch die Predigtreisen des Paulus etwa einhundert Jahre spater. Um so mehr lohnt ein Blick auf Makedonien als eine lebendige romische Provinz, die ein pulsierendes Leben mit bedeutenden urbanen Zentren und einem Miteinander verschiedener ethnischer Gruppen (Griechen, Romer, Thraker) vorweisen kann. Diese Gruppen bringen in das Alltagsleben der Stadte teils sehr ausgepragte religiose Traditionen ein. Bislang wurden – von Einzelstudien abgesehen – diese religiosen Erscheinungen nie systematisch erfasst. Anhand ausgewahlter Beispiele von strukturell unterschiedlichen Gebieten – Dion als ursprungliches makedonisches “Bundesheiligtum” und Reichsarchiv, Philippi als romische Veteranenkolonie und Samothrake als Heiligtum der Grossen Gotter – beleuchtet Charalampos Tsochos auf der Basis des archaologischen Materials sowie epigraphischer und literarischer Quellen verschiedene Erscheinungsformen der Religion in Makedonien bis zur Teilung des romischen Reichs.


Das romische Makedonien wurde in der althistorischen Forschung allzu oft nur als Randgebiet der romischen Welt wahrgenommen und ist hier vor allem durch punktuelle, wenngleich epochemachende Ereignisse im Bewusstsein, wie etwa durch die Schlacht bei Philippi 42 v. Chr. oder durch die Predigtreisen des Paulus etwa einhundert Jahre spater. Um so mehr lohnt ein Blick auf Makedonien als eine lebendige romische Provinz, die ein pulsierendes Leben mit bedeutenden urbanen Zentren und einem Miteinander verschiedener ethnischer Gruppen (Griechen, Romer, Thraker) vorweisen kann. Diese Gruppen bringen in das Alltagsleben der Stadte teils sehr ausgepragte religiose Traditionen ein. Bislang wurden – von Einzelstudien abgesehen – diese religiosen Erscheinungen nie systematisch erfasst. Anhand ausgewahlter Beispiele von strukturell unterschiedlichen Gebieten – Dion als ursprungliches makedonisches “Bundesheiligtum” und Reichsarchiv, Philippi als romische Veteranenkolonie und Samothrake als Heiligtum der Grossen Gotter – beleuchtet Charalampos Tsochos auf der Basis des archaologischen Materials sowie epigraphischer und literarischer Quellen verschiedene Erscheinungsformen der Religion in Makedonien bis zur Teilung des romischen Reichs.

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