Gespräche mit Göttern

Die poetologische Funktion kommunikativer Kultbilder bei Horaz, Tibull und Properz

By (author) Jessica Schrader

Book cover: Gespräche mit Göttern

Extent: 314 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Classical Studies

Series: Potsdamer Altertumswissenschaftliche Beitrage

Language: German

Paperback (Published)

(March 2017)

ISBN: 9783515117005

6.69 x 9.49 inches

Price: $95.00

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Konnen literarische Kultbilder in Analogie zur religiosen Kultpraxis auch in der Dichtung als Medium der Kommunikation mit dem Leser dienen? Konnen Dichter Kultbilder instrumentalisieren, um programmatische Aussagen zu treffen? Diesen Fragen geht Jessica Schrader in ihrer Studie nach. Sie widmet sich mit Hor. sat. 1,8, Tib 1,4 und Prop. 4,2 drei Texten der augusteischen Dichtung, die in der gesamten lateinischen Literatur einen Sonderstatus beanspruchen: In ihnen sind es erstmals nicht die Gotter selbst, hier Priapus und Vertumnus, sondern ihre Kultstatuen, die eine ausfuhrliche Rede halten. Anhand von Einzelinterpretationen und durch synoptische Vergleiche ermittelt Schrader unter Berucksichtigung der kommunikativen und kultpraktischen Dimension die poetologische Funktion der drei Kultbilder und zeigt die in den Gedichten herrschende Dualitat zwischen religioser und literarischer Kommunikation auf. Abgrenzend dazu arbeitet die Autorin anhand von Fallbeispielen aus Ovids Fasti und Properz, in denen die Gotter Mars, Venus und Apoll als Handlungssubjekte auftreten, die Besonderheit der Kommunikation mit Kultbildern in literarischen Kontexten heraus.


Konnen literarische Kultbilder in Analogie zur religiosen Kultpraxis auch in der Dichtung als Medium der Kommunikation mit dem Leser dienen? Konnen Dichter Kultbilder instrumentalisieren, um programmatische Aussagen zu treffen? Diesen Fragen geht Jessica Schrader in ihrer Studie nach. Sie widmet sich mit Hor. sat. 1,8, Tib 1,4 und Prop. 4,2 drei Texten der augusteischen Dichtung, die in der gesamten lateinischen Literatur einen Sonderstatus beanspruchen: In ihnen sind es erstmals nicht die Gotter selbst, hier Priapus und Vertumnus, sondern ihre Kultstatuen, die eine ausfuhrliche Rede halten. Anhand von Einzelinterpretationen und durch synoptische Vergleiche ermittelt Schrader unter Berucksichtigung der kommunikativen und kultpraktischen Dimension die poetologische Funktion der drei Kultbilder und zeigt die in den Gedichten herrschende Dualitat zwischen religioser und literarischer Kommunikation auf. Abgrenzend dazu arbeitet die Autorin anhand von Fallbeispielen aus Ovids Fasti und Properz, in denen die Gotter Mars, Venus und Apoll als Handlungssubjekte auftreten, die Besonderheit der Kommunikation mit Kultbildern in literarischen Kontexten heraus.

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