Die Polen im Dresden des 18. Jahrhunderts

Foreword by Michael G. Müller Foreword by Miloš Řezník Translated by Monika Wrzosek-Müller By (author) Jacek Staszewski

Book cover: Die Polen im Dresden des 18. Jahrhunderts

Extent: 272 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: German Studies

Series: Klio in Polen

Series volume number: 19

Language: German

Hardback (Published)

(July 2019)

ISBN: 9783944870519

6.1 x 9.25 inches

Price: $116.00

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Der Warschauer Kulturphilosoph Andrzej Leder analysiert in seinem historischen Essay den Kern der gesellschaftlichen Umwälzungen Ostmitteleuropas zwischen 1939 und 1956: die Ermordung der polnischen Juden im Zweiten Das Buch behandelt nicht nur die Geschichte der polnischen Präsenz im barocken »Elbflorenz« des 18. Jahrhunderts, sondern analysiert darüber hinaus die wichtigsten Verbindungen und Verflechtungen zwischen Polen und Sachsen, die sich während der Personalunion zwischen den beiden Ländern (1697–1763) entwickelten. Da die Kurfürsten von Sachsen auch nach dem Erwerb der polnischen Krone meist in Dresden residierten, wurde die sächsische Metropole zu einem Anziehungspunkt für viele polnisch-litauische adlige Politiker, aber auch für Soldaten, Künstler und Kaufleute aus jenem Teil Europas. Die Präsenz der polnisch-litauischen Magnaten trug zum besonderen Glanz des damaligen kurfürstlich-königlichen Hofes bei. Die Zeit Augusts des Starken prägt bis heute die Geschichtsnarrative in beiden Ländern – das landesgeschichtliche in Sachsen und das nationalgeschichtliche in Polen.

Die zahlreichen Studien von Jacek Staszewski – in der polnischen Geschichtswissenschaft ein ausgewiesener Kenner der Epoche, der die traditionelle nationalgeschichtliche Sicht auf das »sächsische Zeitalter« in Polen revidierte –, waren wegweisend für die nachfolgenden Versuche, die Logik der wettinischen Politik in Polen vor dem Hintergrund ihrer sächsischen Zusammenhänge und vice versa zu interpretieren. Das vorliegende Werk schöpft intensiv aus deutschen Archiven und geht den vielfältigen polnisch-sächsischen Verflechtungen auf verschiedenen Ebenen – vom Hofe über die Freimaurerei bis zur polnischen politischen Emigration in den Jahrzehnten nach dem Ende der Union – nach.

Staszewskis Arbeit, die im Original 1987 erschienen ist, nahm spätere geschichtswissenschaftliche Trends vorweg. So zeichnen sich in ihr bereits die Ansätze des späteren Verständnisses von Kulturtransfer und der stärkeren Fokussierung auf historische Verflechtungen zwischen verschiedenen Ländern und Regionen ab.

  • Foreword by Michael G. Müller
  • Foreword by Miloš Řezník
  • Translated by Monika Wrzosek-Müller
  • By (author) Jacek Staszewski