Die Inschriften der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochus und Wöhrd zu Nürnberg (1609-1650)

Teilband III: (1609 bis 1650). Nachträge und Berichtigungen zu den Bänden I-II (1972 und 2008)

By (author) Peter Zahn

Book cover: Die Inschriften der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochus und Wöhrd zu Nürnberg (1609-1650)

Extent: 1050 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: German Studies

Series: Munchener Reihe

Series volume number: 16

Language: German

Hardback (Published)

(November 2013)

ISBN: 9783895009532

7.48 x 10.63 inches

Price: $177.00

In stock

This volume resumes the collection of inscriptions found in cemeteries opened outside the city walls of Nurnberg in 1518. It contains 1.486 descriptions of inscriptions and of inscription clusters from the cemeteries of St. Johannis, St. Rochus (including its buildings) and from the suburb Wohrd from 1608 to 1650.


Der Band setzt die Edition der Inschriften der 1518 ausserhalb der Mauern Nurnbergs angelegten Begrabnisplatze fort. Er enthalt 1486 Beschreibungen von Inschriften und Inschriftengruppen der Friedhofe St. Johannis, St. Rochus (einschliesslich deren Bauten) und der Vorstadt Wohrd aus den Jahren 1608 bis 1650. Im Original oder in Fotografie sind 738 Inschriften erhalten, 748 in Abschrift oder Druck. Das Material ist und war fast ausschliesslich Messingguss. Der Band schliesst in der Nummernfolge an den zweiten Teilband (DI 68, 2008 an, der die Inschriften bis 1608 beschreibt. Die Pause zwischen den einzelnen Banden macht weiterhin eine Reihe von Erganzungen zu den ersten beiden Banden notig. Insgesamt nennen die Texte, Kommentare und Register wieder mehr als 4.000 Personen, rund ein Sechstel der damaligen Einwohner Nurnbergs. In den Inschriften begegnen uns Handwerker, Kramer und Grosskaufleute, Geistliche, Juristen, Arzte, Amtsleute und Patrizier, Glaubensfluchtlinge aus Norditalien, den Niederlanden und Osterreich, die ihre internationalen Handelsbeziehungen mitbringen. Nurnberg ist auf der Hohe seines Wohlstandes, rustet gegen Ende des 16. Jahrhunderts und noch am Vorabend des Dreissigjahrigen Krieges die atlantische Schifffahrt aus und liefert Waffen und Kriegsgerat an die Parteien der grossen europaischen Auseinandersetzungen. Aus der Vielfalt der Inschriftentexte, Wappen, Haus-, Handels- und Handwerkszeichen, den Bildszenen aus dem Alten und dem Neuen Testament und den Ornamentformen der Zeit zwischen Spatrenaissance und Barock entsteht auf den Epitaphien ein Abbild des materiellen und geistigen Lebens der Reichsstadt, deren reiche Zeugnisse innerhalb der Mauern durch den Bombenkrieg unwiderruflich vernichtet wurden.

  • By (author) Peter Zahn