Die Bemessung des Inkommensurablen.

Wege zur Bestimmung des Ersatzes immaterieller Schäden am Beispiel des Schmerzensgelds.

By (author) David von Mayenburg

Book cover: Die Bemessung des Inkommensurablen.

Extent: 160 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Schriften zum Bürgerlichen Recht

Series volume number: 422

Language: German

Paperback (Published)

(February 2012)

ISBN: 9783428137503

6.18 x 9.17 inches

Price: $116.00

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Das Buch untersucht die Frage, inwieweit es das geltende Schadensersatzrecht den Gerichten erlaubt, Schmerzensgelder nach § 253 BGB nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf die konkret ausgeurteilten Summen nachvollziehbar zu steuern. Eine Analyse der einschlägigen Rechtsprechung verweist auf erhebliche Varianzen und wirft die weiter gehende Frage auf, ob eine “saubere” Bemessung von Schmerzensgeldern überhaupt möglich und im Rahmen der Billigkeit auch erstrebenswert ist.


1772

A. Einleitung und Problemstellung

B. Wird der immaterielle Schaden sauber bemessen?

Dogmatische Grundlagen – Die Praxis – Bewertung der Ergebnisse und offene Fragen

C. Kann der immaterielle Schaden sauber bemessen werden?

Berechnung nach dem Ausgleichsgedanken – Berechnung unter Ein- oder Ausschluß von Genugtuungsaspekten – Berechnungen unter Präventionsgesichtspunkten – Konsequenzen und offene Fragen

D. Muß der immaterielle Schaden sauber bemessen werden? – Wege aus dem Dilemma

Verfassungsrechtliche Anforderungen? – Kern des Problems: Auflösung des Inkommensurabilitätsparadoxes – Nochmals: Die Dogmatik des Schmerzensgelds – Problemlösungsvorschlag de lege lata – Verzicht auf die Präzisionsperspektive. Das Judiz als Maßstab – Problemlösungen de lege ferenda

E. Ergebnisse

Literatur- und Sachwortverzeichnis

David von Mayenburg wurde 1968 in München geboren. Er studierte zunächst Geschichtswissenschaften in München und nach Erwerb des Magistergrades 1995 Rechtswissenschaften in Bonn. Nach Absolvierung des Assessorexamens 2004 wurde er 2005 in Bonn zum Dr. iur. promoviert. Für seine Promotionsschrift erhielt er 2006 den “Preis des Italienischen Staatspräsidenten”. Er ist seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche und rheinische Rechtsgeschichte der Universität Bonn.

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