Die Anstaltsfürsorge in Deutschland.
Eine Nachweisung derjenigen deutschen Erziehungs-, Heil- und Pflegeanstalten, die sich in der Aufnahme von Pfleglingen nicht auf einen engeren örtlichen Bezirk beschränken. Bearb. von Hedwig Kieschke - Dorothea Hirschfeld.
Revised by Hedwig Kieschke Revised by Dorothea Hirschfeld Edited by Emil Münsterberg
Paperback (Published)
(August 2013)
ISBN: 9783428165070
6.18 x 9.17 inches
Price: $131.00
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Im Rahmen des Projekts »Duncker & Humblot reprints« heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht.
»Jurist, Sozialpolitiker, * 13.7.1855 Danzig, † 25./26.1.1911 Berlin. (israelitisch, dann evangelisch)
M. studierte seit 1874 in Zürich, Leipzig und Göttingen Rechts- und Staatswissenschaften, promovierte 1877 zum Dr. iur. und schlug die Justizlaufbahn ein. Nach dem Assessorexamen (1882) und einem längeren Italienaufenthalt war er seit 1883 zunächst in Danzig, dann als Magistrats-Assessor in Berlin tätig, wo er auch volkswirtschaftliche und kameralistische Vorlesungen und Übungen, u.a. bei G. Schmoller, besuchte. 1887–89 war er Amtsrichter in Menden (Westfalen), wo er auch als Vertrauensmann der nationalliberalen Partei wirkte. 1889–92 war er Bürgermeister in Iserlohn, 1892–95 Berater für die Durchführung einer Reform des Armenpflegewesens in Hamburg; dabei setzte er sich erfolgreich für eine erhebliche Vermehrung der Zahl der Armenpfleger und ihre fachliche Schulung, vor allem aber für eine radikale Reform des Grundstücks- und Wohnungswesens ein.
M. hatte sich bereits während seiner Assessorenzeit mit dem Armenwesen beschäftigt, für die Durchführung der Reichsarmenstatistik von 1885 war er zum Berliner Magistrat abgeordnet. Aus weiteren Studien ging 1887 seine Monographie ›Die deutsche Armengesetzgebung und das Material zu ihrer Reform‹ hervor, in der erstmals die geschichtlichen, begrifflichen und tatsächlichen Grundlagen des Armenwesens seiner Zeit systematisch dargelegt wurden. Im 1880 gegründeten ›Deutschen Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit‹ wurde M. bald der organisatorisch und wissenschaftlich führende Kopf, 1892 wurde er dessen Geschäftsführer, 1911 auch Vorsitzender. Als die Verlängerung seiner Beratertätigkeit in Hamburg am Widerstand der Hamburger Grundbesitzerfraktion scheiterte, ging der vermögende M. 1896 wieder nach Berlin, zunächst als Privatgelehrter. 1898 wurde er unbesoldeter Stadtrat für Armenwesen, 1901 besoldeter Dezernent und Vorsitzender der Armendirektion. In dieser Funktion reorganisierte er das Armenwesen grundlegend durch die von ihm verfaßte ›Anweisung, betreffend die Verwaltung der offenen Armenpflege‹ (1902). Damit begann auch in der Reichshauptstadt die Abkehr von der ehrenamtlichen, nichtfachlichen Armenpflege zugunsten einer modernen, methodisch vorgehenden beruflichen Armenpflege, die bis dahin nur in Straßburg und Frankfurt/Main verwirklicht worden war. – M. war nicht nur der bedeutendste Theoretiker des Armenwesens im Deutschen Kaiserreich, sondern versuchte auch, dessen Praxis unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse und internationaler Erfahrungen zu reformieren. Hierbei war ihm allerdings mehr allgemeine Anerkennung als unmittelbarer Erfolg beschieden.«
Tennstedt, Florian, in: Neue Deutsche Biographie 18 (1997), S. 541
- Revised by Hedwig Kieschke
- Revised by Dorothea Hirschfeld
- Edited by Emil Münsterberg
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Auslese und Anpassung der Arbeiterschaft in der Automobilindustrie und einer Wiener Maschinenfabrik.
Untersuchungen über Auslese und Anpassung (Berufswahl und Berufsschicksal) der Arbeiter in den verschiedenen Zweigen der Großindustrie. Dritter Band, erster Teil. (Schriften des Vereins für Sozialpolitik 135-I).
Die Geschichte Englands für Jung und Alt.
Aus dem Englischen. 3 Bde. Band I: Von den ältesten Zeiten bis zum Tode des Königs Johann; Band II: Von König Heinrich III. bis zum Tode Richard III. 1216 bis 1485; Band III: Von König Heinrich VII. 1485 bis zur Königin Victoria 1837.
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der 14. Jahresversammlung des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit am 25. und 26. September 1894 in Köln, betreffend Ehrenamtliche und berufsamtliche Thätigkeit
in der städtischen Armenpflege; Grundsätze über Art und Höhe der Unterstützungen; Die Bestrebungen der Privatwohlthätigkeit und ihre Zusammenfassung. (Schriften des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit 20).
Armenpflege und Arbeiterversicherung.
Prüfung der Frage, in welcher Weise die neuere sociale Gesetzgebung auf die Aufgaben der Armengesetzgebung und Armenpflege einwirkt. (Schriften des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit 21).
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der 21. Jahresversammlung des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit am 12. und 13. September 1901 in Lübeck.
Mit einem die gesamten, bis 1901 erschienenen Schriften des Vereins umfassenden Sachregister. (Schriften des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit 56).
Lehrbuch der Historischen Methode und der Geschichtsphilosophie.
Mit Nachweis der wichtigsten Quellen und Hilfsmittel zum Studium der Geschichte.
Bericht über die fünfte Versammlung deutscher Historiker
zu Nürnberg 12. bis 15. April 1898 . Erstattet von der Leitung des Verbandes deutscher Historiker.
Weltgeschichte.
8. neu bearb., bis auf die Gegenwart fortgeführte Ausgabe. Hrsg. von Adolf Schmidt. Mit der Fortsetzung von Eduard Arnd. 4. vermehrte Aufl. Zehnter Band: Neuere Geschichte II. Elfter Band: Neuere Geschichte III.
Petition des Finnländischen Landtags vom 26. Mai 1910 über die Aufrechterhaltung der Grundgesetze Finnlands.
Schriften zur Kulturgeschichte der Renaissance, Reformation und Gegenreformation.
Mit einer biographischen Einleitung. Hrsg. von Edgar Salin. Band I: Die Renaissance in Süditalien.
Das Unternehmen und seine Beziehung zu Firma, Schild und Warenzeichen.
Untersuchungen über Wesen, Arten, Wert und Recht des Unternehmens, seine Übertragbarkeit und vermeintliche Pfändbarkeit.
Der Erfinderschutz der Privatangestellten
nach geltendem Recht und nach dem Entwurf des Patentgesetzes.
Moral und Technik bei der Veranlagung der preußischen Einkommensteuer.
(Sonderabdruck aus dem Jahrbuch für Gesetzgebung usw. Bd. XXXV, Heft 1).
Sämmtliche Werke.
Zwölfter Band: Französische Geschichte vornehmlich im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Fünfter Band. Umgearbeitet und vermehrt.
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