Der vorbereitete Zeuge im Zivilprozess

Eine Analyse unter Berücksichtigung der Behandlung im US-amerikanischen und englischen Recht

By (author) Sophie-Christine Catriona Hebbinghaus

Book cover: Der vorbereitete Zeuge im Zivilprozess

Extent: 309 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: American Studies, Law

Series: Schriften zum Prozessrecht

Series volume number: 301

Language: German

Hardback (Published)

(August 2024)

ISBN: 9783428191611

6.18 x 9.17 inches

Price: $100.00

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Die Untersuchung befasst sich mit der Problematik der Zeugenvorbereitung im deutschen Zivilprozess. Neben einer Erorterung der – insbesondere psychologischen – Auswirkungen einer Zeugenvorbereitung auf den Zeugen selbst sowie auf die richterliche Beweiswurdigung wird die Rechtslage in Deutschland, in den USA und in England analysiert. Unter Berucksichtigung dieser Erkenntnisse werden de lege lata Best-Practice-Empfehlungen entwickelt und de lege ferenda ein Regelungsvorschlag formuliert.


English summary: The Prepared Witness in Civil Proceedings. An analysis Under Consideration of the Approach in US and English law: The analysis addresses the topic of witness preparation in German civil proceedings. Alongside a discussion of the – in particular psychological – effects on the witness and on the judicial assessment of evidence, the legal frameworks in Germany, the USA, and England are examined. Based on these insights, best practice recommendations are developed, and a regulatory proposal is offered. German description: Die Zeugenvorbereitung stellt den Zivilprozess vor Herausforderungen: So besteht ein Interesse von Parteien und Rechtsanwalten, dass Zeugen in der mundlichen Verhandlung ein bestimmtes Beweisergebnis erzielen. Jedoch birgt sie auch das Risiko, den Erlebnisgehalt der Aussage zu verzerren und damit die Wahrheitsfindung vor Gericht zu erschweren. Dies gilt umso mehr, da der Zeugenbeweis ohnehin hochst fehleranfallig ist. Die Zeugenvorbereitung ist fur den deutschen Zivilprozess bislang nicht geregelt. Damit besteht fur Rechtsanwalte und Gerichte eine erhebliche Unsicherheit daruber, ob und in welcher Form eine Zeugenvorbereitung zulassig und wie diese im Kontext der Beweiswurdigung zu bewerten ist.Diese Untersuchung befasst sich mit der Frage, wie das Problem der Zeugenvorbereitung einer Losung zugefuhrt werden kann. Hierzu werden Erkenntnisse aus der Rechtspsychologie sowie der Behandlung der Zeugenvorbereitung in den USA und in England herangezogen. Im Ergebnis werden de lege lata Best-Practice-Empfehlungen entwickelt und de lege ferenda ein Regelungsvorschlag formuliert.

Einleitung

1. Die verschiedenen Formen der Zeugenvorbereitung
Begriff – Inhalte der Zeugenvorbereitung – Besondere Vorbereitungsmethoden

2. Die Folgen der Zeugenvorbereitung – Nutzen für den Prozessverlauf und Risiken für den Aussageinhalt
Nutzen der Zeugenvorbereitung für den Zeugen und den Prozessverlauf – Die Risiken der Zeugenvorbereitung für den Aussageinhalt

3. Die Folgen der Zeugenvorbereitung für die richterliche Beweiswürdigung
Allgemeine Erkenntnisse für die Analyse von Zeugenaussagen – Können Zivilrichter die Auswirkungen einer vorbereiteten Zeugenaussage erkennen?

4. Die Zeugenvorbereitung in den USA und in England
Die Rahmenbedingungen der Zeugenvorbereitung im angloamerikanischen Recht – Zeugenvorbereitung in den USA – Zeugenvorbereitung in England

5. Die Zeugenvorbereitung im deutschen Recht
Zivilprozessrecht – Strafrecht – Standes- und Berufsrecht – Grundsatz der Waffengleichheit – Handhabung der Zeugenvorbereitung durch die Rechtsprechung

6. Lösungsmöglichkeiten de lege lata und de lege ferenda
Umgang mit der Zeugenvorbereitung de lege lata – Umgang mit der Zeugenvorbereitung de lege ferenda

7. Thesen

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