Der Verbrauchervertrag im Internationalen Privat- und Prozessrecht
by Kathrin Sachse
Paperback (Out of print)
(June 2006)
ISBN: 9783161489792
Price: $81.00
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English summary: European PIL protects the consumer as a party to cross-border business transactions. This raises the question as to the requirements for a contract to be defined as a consumer contract in the sense of international private and procedural law. Kathrin Sachse examines the structure and limits of the international consumer contract. The general concept of international consumer law constitutes the frame of reference for the interpretation of the term consumer contract. The author adopts a model protecting the consumer not per se, but in specific transactional situations. She then discusses different approaches to defining the term consumer and examines additional material, personal and spatial elements to limit the basic purpose-related approach. Following a detailed analysis of individual issues, she develops a proposal for a definition of international consumer contracts. German description: Das geltende Recht schutzt den Verbraucher als Teilnehmer am grenzuberschreitenden Geschaftsverkehr. Damit ruckt die Frage in den Vordergrund, wann ein Verbrauchervertrag im Sinne des Internationalen Privat- und Prozessrechts vorliegt. Die Vorschriften des Europaischen Rechts definieren den Verbrauchervertrag als einen Vertrag, den eine Person zu einem Zweck abgeschlossen hat, der nicht der beruflichen oder gewerblichen Tatigkeit dieser Person zugerechnet werden kann. Wahrend uber die Grundlinien der Begriffsbestimmung Einigkeit besteht, wirft die praktische Anwendung dieser Definition zahlreiche Abgrenzungsfragen auf. Vor einem europarechtlichen und rechtsvergleichenden Hintergrund untersucht Kathrin Sachse Struktur und Grenzen des Internationalen Verbrauchervertrags. Den Bezugsrahmen fur die Auslegung der einzelnen Facetten dieses Begriffs bildet die Grundkonzeption des Internationalen Verbraucherrechts. Die Autorin legt ein situationsbezogenes Modell zugrunde. Danach ist der Verbraucher seinem Vertragspartner nicht per se unterlegen; vielmehr bedarf er nur unter gewissen Umstanden eines besonderen kollisionsrechtlichen Schutzes. Vor diesem Hintergrund erortert die Autorin die unterschiedlichen Grundansatze zur Bestimmung des Verbraucherbegriffs und untersucht sachliche, personliche und raumliche Zusatzmomente zur Eingrenzung des zweckbezogenen Ansatzes. Zur Klarung von Grenzfallen sind die unterschiedlichen Facetten des Verbraucherbegriffs immer wieder auszulegen. Der Schwerpunkt liegt daher auf der Untersuchung zahlreicher Einzelaspekte. Auf dieser Grundlage entwickelt die Autorin einen Vorschlag fur einen einheitlichen Begriff des Internationalen Verbrauchervertrags.
Einleitung 1 Ziel der Arbeit 2 Gang der Darstellung Teil 1: Grundlagen des Internationalen Verbrauchervertrags 3 Entstehung des Internationalen VerbrauchervertragsrechtsI. Verbraucherbeteiligung am grenzuberschreitenden GeschaftsverkehrII. Verbraucherschutzgedanke im KollisionsrechtIII. Rechtsquellen des Verbraucherkollisionsrechts 4 Interessenlage und VerbraucherrechtskonzeptionI. InteressenlageII. Verbraucherrechtskonzeption 5 Uberblick uber die Rechtsfolgen des Internationalen VerbrauchervertragsI. Internationale ZustandigkeitII. Anwendbares RechtIII. Anerkennung und Vollstreckung Teil 2: Struktur des Internationalen Verbrauchervertrags 6 Verbraucherbegriff als Gegenstand der UntersuchungI. Uneinheitlicher Begriff im GemeinschaftsrechtII. Einheitlicher Begriffskern im (Internationalen) VertragsrechtIII. Einheitliche Auslegung des Verbraucherbegriffs 7 Grundansatze zur Bestimmung des VerbraucherbegriffsI. Sachbezogener AnsatzII. Personenbezogener AnsatzIII. Vertriebsbezogener AnsatzIV. Zweckbezogener Ansatz 8 Zusatzmomente des zweckbezogenen VerbraucherbegriffsI. Sachliche ZusatzmomenteII. Personliche ZusatzmomenteIII. Raumliche Zusatzmomente Abschliessende Zusammenfassung 9 Wichtige Ergebnisse 10 Vorschlag fur einen Begriff des Internationalen Verbrauchervertrags
- By (author) Kathrin Sachse
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