Der Staat in der Flüchtlingskrise

Zwischen gutem Willen und geltendem Recht. 2. Auflage

Edited by Otto Depenheuer Edited by Christoph Grabenwarter

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Extent: 273 pages

Publisher: Brill | Schöningh

Subjects: German Studies

Series: Schönburger Schriften zu Recht und Staat

Series volume number: 5

Language: German

Hardback (Published)

(June 2017)

ISBN: 9783506787194

4.13 x 6.69 inches

Price: $58.00

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Deutschland erlebt eine säkulare Flüchtlingswelle. Grundfragen des Staatsrechts werden in seltener Prägnanz aktuell: Die Staatsgrenzen stehen offen und werden von zehntausenden Menschen Woche für Woche weithin unkontrolliert passiert. Die Staatsgewalt erscheint ratlos, der Rechtsstaat verzichtet auf die Durchsetzung des geltenden Rechts, Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichtserstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität. Was folgt, ist Verunsicherung; was droht, ist wachsende Radikalisierung; was Not tut, ist das Aufzeigen Orientierung stiftender Perspektiven. Politik und Staatsrechtslehre sind aufgefordert, verfassungsrechtliche Leitlinien, Maßstäbe und Grenzen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu formulieren und umzusetzen.

Otto Depenheuer, Dr. jur., ist seit 1999 Prof. für Allgemeine Staatslehre, Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie sowie Direktor des Seminars für Staatsphilosophie und Rechtspolitik der Universität zu Köln.

Christoph Grabenwarter, Prof. Dr. iur. Dr. rer. soc. oec. – Universitätsprofessor für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Völkerrecht, Institut für Europarecht und Internationales Recht, Wirtschaftsuniversität Wien; Mitglied des österreichischen Verfassungsgerichtshofs.

  • Edited by Otto Depenheuer
  • Edited by Christoph Grabenwarter

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2016: Der Band liefere "Anregungen für verfassungspolitische Handlungsoptionen in der Flüchtlingskrise", fasst Adreas Rödder zusammen.
Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2016: Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.
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