Das ‘Sokyoku taiisho’ des Yamada Shokoku als Quelle zur koto-Musik der Edo-Zeit und zur Rezeption chinesischen Denkens in Japan

Ein Beitrag zur Geschichte der sino-japanischen Musikbeziehungen

by Ilse Reuter

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Extent: 440 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Asian/Pacific Studies & Religions, Music & Performing Arts

Series: Sinologica Coloniensia

Series volume number: 27

Language: German

Hardback (Out of print)

(January 2011)

ISBN: 9783447058483

6.65 x 9.45 inches

Price: $136.00

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Das Sokyoku taiisho (Kompendium der koto-Musik) besteht aus funf Banden mit Liedertexten und koto-Tabulaturen und einem Textband, worin Yamada Shokoku, Arzt und koto-Meister in Edo, in komprimierter Form das gesamte Wissen seiner Zeit zum sokyoku (der Musik der Wolbbrettzither koto) zusammengestellt hat. Um den Hintergrund zu erhellen, werden die Zeitereignisse, das soziopolitischen Umfeld und die geistesgeschichtlichen Stromungen der kokugaku (Nationalen Schule) und kangaku (Chinesischen Studien) einbezogen. Wesentliche Aspekte aus dem Traktat werden in Auswahl ubersetzt und kommentiert, u.a. Einfuhrung des so und Geschichte des koto, vokale Vortragsweise sowie Spieltechnik und – reich bebildert – die Herstellung verschiedenerkoto-Typen. Anhand des Repertoirevergleichs mit anderen koto-Schriften wird die Bedeutung von Shokokus Werk als Quelle zur koto-Musik der Edo-Zeit aus der 2. Halfte des 18. Jh.s gewurdigt. Der geheimen Uberlieferung kommt besondere Aufmerksamkeit zu, wie z. B. bei den Namenserklarungen der obersten koto-Saiten, die auf die Rezeption chinesischen Denkens in Japan hinweisen. Nach chinesischer Manier stellt Shokoku das gewohnliche koto zu Beginn des Traktats mit chinesischen Saiteninstrumenten in eine Reihe und bringt es durch eine Zitatensammlung, hier sinologisch bearbeitet, mit dem chinesischen Altertum in Verbindung.

  • By (author) Ilse Reuter