Das Internet der Dinge und das Strafrecht
Herausforderungen vernetzter Geräte für das materielle Strafrecht und das Strafprozessrecht
By (author) Florian Nicolai
Paperback (Published)
(July 2024)
ISBN: 9783428190560
6.18 x 9.17 inches
Price: $160.00
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Durch die Vernetzung verschiedener Lebensbereiche durch das Internet der Dinge entstehen neue strafrechtliche Herausforderungen. Auf Grundlage umfassender rechtstatsachlicher Ausfuhrungen befasst sich die Arbeit in materiellrechtlicher Hinsicht mit der Frage nach dem strafrechtlichen Schutz der Daten und Gerate des Internets der Dinge. In prozessualer Hinsicht wird erortert, inwieweit technisch mogliche Ermittlungsmassnahmen mithilfe der Daten und Gerate des Internets der Dinge zulassig sind.
English summary: The Internet of Things and the Criminal Law. Challenges Smart Devices Pose to both Substantive Criminal Law and Criminal Procedural Law: The interconnectedness of everyday life via the Internet of Things poses new challenges to both substantive criminal law and criminal procedural law. This study addresses, from a substantive law perspective, the question of how criminal law can protect data and devices within the Internet of Things. From a procedural standpoint, it discusses the extent to which technically feasible investigative measures utilizing data and devices of the Internet of Things are admissible. German description: Die Konnektivitat des Alltags durch das Internet der Dinge fuhrt zu einer Steigerung von Sicherheit, Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit. Vernetzte Fahrzeuge (SmartCar), Haushaltsgerate (SmartHome) oder medizinische Gerate (MedicalIoT) bergen indes auch Herausforderungen fur das Strafrecht und das Strafprozessrecht. Nach Darstellung rechtstatsachlicher Grundlagen wird in materieller Hinsicht ausgefuhrt, warum aufgrund technischen Fortschritts und bisweilen unzulanglich ausgestalteter Strafnormen auf gegenwartiges und zukunftiges Unrecht de lege lata nicht umfassend reagiert werden kann. In prozessualer Hinsicht wird erortert, warum fur technische Ermittlungsansatze mithilfe des Internets der Dinge in vielen Fallen keine Ermittlungsmassnahme der StPO anwendbar ist und inwieweit solche Ermittlungen mit ubergeordneten Grundsatzen wie bspw. dem Schutz des Kernbereichs hochstpersonlicher Lebensgestaltung oder der Selbstbelastungsfreiheit kollidieren. Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Promotionspreis des Fachbereichs Rechtswissenschaft der FAU Erlangen-Nurnberg und mit dem Staedtler-Preis 2024.
Einleitung: Smarte Geräte – Smartes Strafrecht?
1. Rechtstatsächliche Grundlagen
Das Internet der Dinge (IoT) – Der Bezug zum Strafrecht - Das Strafrecht der Dinge
2. Das Internet der Dinge und das materielle Strafrecht
Materiellrechtliche Herausforderungen – Aktuelle Reformbestrebungen des Gesetzgebers – Fazit der materiellrechtlichen Betrachtungen
3. Das Internet der Dinge und das Strafprozessrecht
Das Internet der Dinge als digitale Ermittlungsperson – Grundrechtsschutz von IoT-Daten und Systemen – Strafprozessuale Eingriffsnormen für den Zugriff auf Daten, Geräte und Systeme des IoT – Strafprozessuale Grundsätze und Grenzen im Zusammenhang mit dem IoT – Fazit der strafprozessualen Betrachtungen
Schlussbemerkungen
Literatur- und Sachwortverzeichnis
- By (author) Florian Nicolai
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