Chinesische Romane in deutscher Sprache im 18. und 19. Jahrhundert

Zur fruhen Kenntnis chinesischer Literatur in Deutschland

edited by Hartmut Walravens

Book cover: Chinesische Romane in deutscher Sprache im 18. und 19. Jahrhundert

Extent: 206 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: German Studies, Literary Studies

Series: Asien- und Afrika-Studien der Humboldt-Universitat zu Berlin

Series volume number: 43

Language: German

Paperback (Published)

(August 2015)

ISBN: 9783447104388

Price: $55.00

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China hat Europa seit Marco Polos Zeiten fasziniert. Standen anfangs Landeskunde, Regierungssystem, Wirtschaft und Religion im Vordergrund, wurden seit dem 18. Jahrhundert auch Einzelheiten uber die chinesische Literatur bekannt. In Deutschland gab es damals keine Sinologen, die chinesische Texte ubersetzen konnten, und so handelte es sich bei den verfugbaren Romanen zunachst um Nachubersetzungen, meist aus dem Franzosischen. Der erste vollstandig ubersetzte Roman war Geschichte einer glucklichen Gattenwahl (Haoqiuzhuan), die der Nurnberger Zollamtmann C. G. von Murr im Jahr 1766 ins Deutsche ubertrug und der Goethes und Schillers Aufmerksamkeit erregte. Die Untersuchungen in diesem Band, die von den zeitgenossischen Texten begleitet werden, belegen, dass im 19. Jahrhundert schon erstaunlich viel uber chinesische Romane zuganglich und bekannt war, manches aber, weil in popularen Zeitschriften veroffentlicht, den Bibliografen und der Wissenschaft entging. Besonderer Wert wird auf die Ermittlung der jeweiligen Quellen gelegt. Die historischen Umschriften in den Zitaten sind beibehalten; im Register sind sie jedoch in das heute gebrauchliche Hanyu Pinyin umgesetzt.

  • Edited by Hartmut Walravens