Jahrbuch für öffentliche Finanzen (2022) 2

Neue Knappheitsbedingungen, makroökonomische Unwägbarkeiten und wachsende Transformationsanforderungen

Edited by Martin Junkernheinrich Edited by Stefan Korioth Edited by Thomas Lenk Edited by Henrik Scheller Edited by Matthias Woisin Edited by Anja Ranscht-Ostwald

Book cover: Jahrbuch für öffentliche Finanzen (2022) 2

Extent: 188 pages

Publisher: Berliner Wissenschafts-Verlag

Subjects: German Studies

Series: Schriften zur offentlichen Verwaltung und offentlichen Wirtschaft

Language: German

Paperback (Published)

(December 2022)

ISBN: 9783830555117

6.02 x 8.98 inches

Price: $62.00

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Der zweite Band des diesjährigen Jahrbuchs für öffentliche Finanzen erscheint in einem Umfeld, das durch den Krieg in der Ukraine und weitere internationale Konflikte massiv irritiert wird. Tradierte wirtschaftspolitische Ansätze zur Inflationsbekämpfung wirken nur bedingt oder stehen derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung. Noch sind die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser neuen internationalen Krisendynamiken nicht eindeutig absehbar. In der bundesdeutschen Diskussion über die Frage, mit welchen Ansätzen und Instrumenten die öffentliche Finanz- und Haushaltspolitik auf diese Entwicklungen reagieren soll, eskaliert zunehmend ein Widerstreit der Dogmen. Der Forderung nach einer möglichst raschen Wiedereinhaltung der Schuldenbremse begegnen immer sichtbarer werdende Investitionsnachholbedarfe der öffentlichen Infrastrukturen. Die Austeritätsfolgen der vergangenen Dekaden lassen sich – auch über Deutschland hinaus – in baulicher Hinsicht besichtigen und sind Treiber zunehmender sozialer Ungleichheiten und Spannungen. Viele dieser Entwicklungen werden politisch und wissenschaftlich oft zu isoliert voneinander verhandelt.

Martin Junkernheinrich, Lehrstuhl für Stadt-, Regional- und Umweltökonomie an der TU Kaiserslautern.

  • Edited by Martin Junkernheinrich
  • Edited by Stefan Korioth
  • Edited by Thomas Lenk
  • Edited by Henrik Scheller
  • Edited by Matthias Woisin
  • Edited by Anja Ranscht-Ostwald