Das Verhaltnis von Eltern und Kindern in der chinesischen Familienrechtsgesetzgebung

Vom Qing-Kodex zum Zivilgesetzbuch der Republik China

by Simon Dewes

Book cover: Das Verhaltnis von Eltern und Kindern in der chinesischen Familienrechtsgesetzgebung

Extent: 502 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: German Studies, Law

Series: Schriften zum Ostasiatischen Privatrecht

Series volume number: 7

Language: German

Hardback (Published)

(December 2020)

ISBN: 9783161594960

9.49 x 6.5 inches

Price: $168.00

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Uber mehrere Jahrtausende war das Verhaltnis von Eltern und Kindern in China durch eine strikte Unterordnung der Kinder gepragt. Abgesichert wurde die starke Stellung der Eltern durch verschiedene Faktoren: wirtschaftliche, religiose, ideologische, aber nicht zuletzt auch rechtliche. Durch diverse Reformvorhaben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet dieser Pfeiler chinesischer Kultur jedoch noch in der Endphase der Qing-Dynastie ins Wanken und wurde in der Republik China schliesslich mit Erlass des neuen Zivilgesetzbuchs (1929-1931) durch ein Rechtsregime abgelost, das von weitgehender Emanzipation der Kinder von ihren Eltern gepragt war. Simon Dewes zeichnet die Abwendung von dem tradierten Eltern-Kind-Verhaltnis des Qing-Kodex, die uber mehrere Familienrechtsentwurfe andauernde Suche nach neuem Recht sowie die Losung des Zivilgesetzbuchs mitsamt ihren Beweggrunden an den Quellen nach.

  • By (author) Simon Dewes