Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest
By (author) Dirk Erdelkamp
Paperback (Published)
(April 2025)
ISBN: 9783428193509
6.18 x 9.17 inches
Price: $131.00
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Die Arbeit setzt sich mit dem Nemo-pro-parte-Prinzip des romischen Rechts auseinander, das eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot. Das Prinzip wird von seinen romisch-rechtlichen Anfangen uber seine gemeinrechtliche Rezeption bis in die Neuzeit hinein verfolgt. Nach einer Auseinandersetzung mit den Theorien, die im Laufe der Zeit zur Erklarung des Prinzips entwickelt worden sind, schliesst die Arbeit mit seiner Gegenuberstellung mit den Regeln des heutigen deutschen Erbrechts.
English summary: Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest: This work treats of the “nemo pro parte” principle which prohibited a combination of testate and intestate succession in Roman law. The principle is examined from its Roman law origins through its reception in the ius commune up to modern times. After a treatment of the various theories which have been developed to explain the principle, the work concludes with its juxtaposition with the rules of the contemporary German law of succession. German description: Die Arbeit setzt sich als erste deutschsprachige Monographie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mit dem [grossen] Ratsel des romischen Erbrechts (Lenel), dem sog. Nemo-pro-parte-Prinzip, auseinander, das eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot. Geltungsanspruch und Anwendung des Prinzips werden von dessen romisch-rechtlichen Anfangen uber seine gemeinrechtliche Rezeption bis in die Neuzeit hinein verfolgt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf der Rezeptionsgeschichte des Prinzips in den verschiedenen Entwicklungsstufen des gemeinen Rechts sowie auf der bislang umfangreichsten Sammlung von Theorien, die im Laufe der Zeit zu seiner Erklarung entwickelt worden sind. Die Arbeit schliesst mit dem Vergleich zwischen einer Anwendung des Nemo-pro-parte-Prinzips und der Regeln des heutigen deutschen Erbrechts. Hierbei erweist es sich, dass der Vorwurf der Interessenwidrigkeit, der haufig gegen das Prinzip erhoben wird, nicht ohne weiteres haltbar ist.
1. Grundzüge des römischen Erbrechts
Die römische familia – Stellung des Erben und Intestaterbfolge – Testamentarische Erbfolge – Das Anwachsungsprinzip – Das ius praetorium – Nachklassische Entwicklungen
2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen Recht
Ursprünge des Prinzips – Quellen – Anwendungsbereich
3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-Prinzips
Ius commune – Jüngere Kodifikationen
4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-Prinzip
Einleitende Bemerkungen – Die Begründungsansätze im Überblick
5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGB
Die Systematik der §§ 2088, 2089, 2094 BGB – Grundlagen der Testamentsauslegung – Fallgruppen im Vergleich
Dirk Erdelkamp was born in Essen in 1985. He studied conducting at the Hochschule für Musik und Theater Hannover and the Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. After engagements as répétiteur and conductor at the theatre Trier and the Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, he studied law at Bucerius Law School, Hamburg. He was scientific assistant to Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann at the Max Planck Institute for Comparative and International Private Law in Hamburg, where this work was written.
- By (author) Dirk Erdelkamp
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