Österreichs Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB).
Eine europäische Privatrechtskodifikation. Band III: Das ABGB außerhalb Österreichs. Hrsg. von Elisabeth Berger.
Edited by Elisabeth Berger
Paperback (Published)
(September 2010)
ISBN: 9783428133031
6.18 x 9.17 inches
Price: $145.00
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Bd. III behandelt die Verbreitung und die Auswirkungen des österreichischen “Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchs” (ABGB) aus 1811 außerhalb der heutigen österreichischen Staatsgrenzen. In Teilen der Habsburgermonarchie, z. B. in Ungarn, Polen und Italien, stand das Gesetzbuch zeitweise, in Liechtenstein steht es nach wie vor – allerdings mit wesentlichen Abänderungen – in Kraft. Maßgeblichen Einfluss entfaltete das ABGB auf Gesetzgebungsarbeiten der Schweiz sowie Deutschlands und Serbiens.
Am 1. Juni 1811 wurde das “Allgemeine Burgerliche Gesetzbuch” (ABGB) kundgemacht und trat am 1. Januar 1812 in Kraft. Damit erhielt die Habsburgermonarchie, zeitweise unter Einschluss Ungarns, ein einheitliches Privatrecht. Das ABGB zeichnete sich in seiner ursprunglichen Fassung durch eine vernunftrechtliche und daher logische Konstruktion sowie durch eine pragnante und dennoch volkstumliche Sprache aus. Dem multinationalen Charakter Osterreich-Ungarns wurde es durch eine Vielzahl von Ubersetzungen gerecht. Die Darstellung seiner Geltung auaerhalb der heutigen osterreichischen Staatsgrenzen – in Liechtenstein, Ungarn, der Woiwodina, Kroatien-Slawonien, Polen, Tschechoslowakei und Italien – veranschaulicht ebenso wie die Erlauterung seines Einflusses auf Deutschland, die Schweiz und Serbien die maagebliche Bedeutung des ABGB fur die europaische Gesetzgebungsgeschichte.
- Edited by Elisabeth Berger
»Weil auch die strukturellen Grundlagen der dem ABGB nachfolgenden Rechte behandelt werden, ist das Werk nicht nur für Rechtshistoriker eine wahre Fundgrube, sondern auch für alle Juristen, die sich mit internationalem Privatrecht beschäftigen. Man darf daher dem Buch eine möglichst weite Verbreitung über Deutschland und Österreich hinaus wünschen.« Johannes Holzer, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Bd. 79, 4/2015
»Der Band füllt eine echte Lücke aus und dürfte nicht nur für die jüngere Rechtsgeschichte, sondern auch aus der Warte der europäischen Privatrechtsvergleichung ein obligates Referenzwerk werden.« Filippo Ranieri, in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte, 1–2/2011
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