Prinzipien von Täterschaft und Teilnahme in europäischer Rechtstradition.

By (author) Constantin Rehaag

Book cover: Prinzipien von Täterschaft und Teilnahme in europäischer Rechtstradition.

Paperback (Published)

(June 2009)

ISBN: 9783428130566

5.83 x 8.82 inches

Price: $45.00

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Constantin Rehaag untersucht das Recht von Taterschaft und Teilnahme in drei europaischen, z. T. zeitlich weit auseinander liegenden Rechtsordnungen: Das romische Recht nach den Regelungen des Zwolftafelgesetzes und des Corpus Juris Civilis und das in England geltende Recht von Taterschaft und Teilnahme unter Berucksichtigung seiner Entwicklung seit dem Hochmittelalter und seiner Beziehungen zum romischen Recht. Schliealich zieht er das heutige deutsche Recht von Taterschaft und Teilnahme als Vergleichsgroae heran. Die Gegenuberstellung der Rechte lasst eine Antwort auf die Frage zu, ob der Ruckgriff auf gemeinsame europaische Grundlagen ein gangbarer Weg zur Angleichung des Rechts von Taterschaft und Teilnahme auf europaischer Ebene ist. Jungere Gesetzesvorhaben des europaischen Gesetzgebers, z. B. die Angleichung der nationalen Strafrechte den gewerblichen Rechtsschutz betreffend, erfordern gemeinsame Prinzipien eines allgemeinen Teils, um ein solches Vorhaben realisieren zu konnen.

Inhaltsübersicht: Einführung - Zielsetzung der
Arbeit und Vorgehensweise - 1. Teil: Das römische Recht: I. Einleitung - II.
Diachronischer Ansatz der Untersuchung - 1. Täterschaft und Teilnahme im Recht der
Zwölftafeln: Die Voraussetzungen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit in
frührömischer Zeit. Die unmittelbare Täterschaft - Die Tatbegehung durch einen
anderen, die Mittäterschaft und die Teilnahme im frühen römischen Recht - Furtum -
Ergebnis - 2. Justinianisches Recht: Zeitliche Einordnung des
Untersuchungsgegenstandes - Die Haftung des unmittelbaren Täters - Die Beteiligung
mehrerer an einer Straftat nach justinianischem Recht - Ergebnis - 2. Teil: Das
englische Strafrecht: 1. Die Elemente der Straftat im englischen und walisischen
Recht: actus reus und mens rea: Actus reus - Mens rea - Die Strafbarkeit ohne
Verschulden und ohne objektive Fahrlässigkeit. Erfolgshaftung (strict liability
offences) - Defences: Verteidigungseinreden und der Deliktsaufbau im englischen
Strafrecht - 2. Die Strafbarkeit der Beteiligten in der Entwicklung des common law:
Die Entwicklungsphase des Rechts der Teilnahme im common law - Die weitere
Entwicklung des Rechts der Teilnahme - Ausblick auf die seit 1967 geltende Rechtslage
- Zusammenfassung - 3. Täterschaft und Teilnahme im englischen Recht. Die Bedeutung
der Unterscheidung von principal offender und accessory: Der Täter (principal
offender) - Joint principals. Die eigenhändige Verwirklichung des Tatbestandes durch
mehrere - Die Beteiligten (accessories) - Die nicht akzessorische Anstiftung
(incitement) und die Verabredung zur Deliktsverwirklichung (conspiracy) - Vicarious
liability (strafrechtliche Geschäftsherrenhaftung) - Juristische Personen -
Zusammenfassung - 3. Teil: Vergleich und Schlussbetrachtung: Überblick - Die
Abgrenzung von Täter und Teilnehmer in den verschiedenen Rechten - Unmittelbarer
Täter und Mittäter, mittelbarer Täter und Nebentäter - Die Strafbarkeit des
Teilnehmers - Grundgedanken europäischer Rechtstradition als Basis für eine
Rechtsangleichung? - Anhang 1-3 - Literaturverzeichnis

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