Aquakulturrecht in Schottland.

Strukturen, Prinzipien und Instrumente.

By (author) Henrik Flatter

Book cover: Aquakulturrecht in Schottland.

Extent: 259 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law

Series: Schriften zum Umweltrecht

Series volume number: 175

Language: German

Paperback (Published)

(November 2012)

ISBN: 9783428139958

6.18 x 9.17 inches

Price: $114.00

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Die intensive Fischzucht in natürlichen Gewässern als Hauptausprägung der heutigen Aquakultur kann schädliche Umweltauswirkungen mit sich bringen und ruft im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung der Küstenräume neuartige Regelungsbedürfnisse vor allem im Bereich des Planungs- und Gewässerschutzrechts hervor. Die Untersuchung analysiert anhand der EU-rechtlich vorgeprägten Rechtslage in Schottland, mit welchen Regelungen und welchem Ergebnis das gegenwärtige Aquakulturrecht auf diese Sachprobleme reagiert.


Die Aquakultur spielt für die Versorgung mit Fischereiprodukten heute weltweit eine überragende Rolle und ist eine der am schnellsten wachsenden Lebensmittelindustrien. Die großmaßstäbliche Fischzucht mittels Netzkäfiganlagen in natürlichen Gewässern bringt jedoch eine Reihe von potenziell schädlichen Umweltauswirkungen mit sich und ruft unter dem Gesichtspunkt der zunehmend diversen Nutzung der Küstenräume neuartige Regelungsbedürfnisse im Bereich des Planungs- und Gewässerschutzrechts hervor. Die im Rahmen des rechtsvergleichenden DFG-Projekts »Rechtsstrukturen der Aquakultur« entstandene Untersuchung stellt anhand der EU-rechtlich vorgeprägten Rechtslage in Schottland im Einzelnen dar, mit welchen rechtlichen Instrumenten auf die mit der Aquakultur verbundenen Sachprobleme reagiert wird und inwieweit es dadurch gelingt, das Bestreben nach einer Förderung der Fischzuchtwirtschaft mit den Regelungszielen einer nachhaltigen Nutzung der Naturräume in Einklang zu bringen.

A. Einleitung

B. Regelungsgegenstand Aquakultur: Probleme und Herausforderungen

Begriff und weltweite Entwicklung der Aquakultur – Aquakultur in Schottland

C. Aquakulturrecht in Schottland: Strukturen, Prinzipien, Instrumente

Überblick: Rechtlicher Rahmen der Aquakultur – Grundlagen der Nutzungsrechte für Gewässer durch Aquakultur – Vorgelagerte Kontrollverfahren: die Genehmigung von Aquakulturaktivitäten – Prinzipien der räumlichen Zuordnung von Aquakulturstandorten im Verhältnis zu anderen Nutzungsinteressen – Der Schutz von Gewässerqualität und Biodiversität – Nachlaufende Kontrollverfahren. Monitoring – Transparenz, Legitimation, Effizienz. Einbindung von Stakeholdern – Verantwortlichkeit und Haftung – Handels- und Marktbedingungen

D. Aquakulturrecht in Schottland – Schlussbetrachtung

Gesamtschau der Untersuchungsergebnisse – Regelungswirklichkeit im Licht der Regelungsziele

Literaturverzeichnis und Sachregister

  • By (author) Henrik Flatter

»›Nachhaltigkeit‹ ist hier also das Stichwort und so ist diese Arbeit nicht nur für Aquakulturinteressierte sehr lesenswert, sondern auch für diejenigen, die sich mit Governance und Nachhaltigkeit von menschlichen Aktivitäten auseinandersetzen.« Florian Mühlbauer, in: Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht, 2/2013