Preußen und Bayern am Rhein

Edited by Franz Josef Felten

Book cover: Preußen und Bayern am Rhein

Extent: 165 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: German Studies

Series: Mainzer Vortrage

Language: German

Paperback (Published)

(April 2014)

ISBN: 9783515107747

6.1 x 9.02 inches

Price: $42.00

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Das moderne Landeswappen von Rheinland-Pfalz (wie auch das des Saarlandes) lasst nicht erkennen, dass wesentliche Teile dieses Landes bis ins 20. Jahrhundert preussisch bzw. bayerisch waren. Nur dem Kenner erschliesst sich, dass der pfalzische Lowe (in beiden Fallen) die Verbindung herstellt. Bewusst knupfte man nach 1945 bei der Gestaltung der Wappen an die Territorien vor dem Untergang des Alten Reiches und nicht an die Verhaltnisse des 19. und 20. Jahrhunderts an: Folge der “Hasslieben am Rhein”, wie Michael Kissener seinen Beitrag uberschrieben hat? Die Autoren greifen weit in die Vergangenheit zuruck, um zu zeigen, wie im Mittelalter “Bayern an die Pfalz kam” – ehe es im 19. Jahrhundert umgekehrt war, erinnern aber auch an die Wittelsbacher Kurfursten-Erzbischofe in Koln und Mainz und zeigen, “warum und wie die Preussen nach Mainz kamen”. Unterschiedliche Aspekte der jeweiligen Beziehungen werden betrachtet, so neben der historischen Entwicklung und den dynastischen Verflechtungen auch das architektonische Erbe Preussens am Rhein allgemein sowie die preussische Landesfestung Koblenz im Besonderen.

Franz J. Felten, geb. 1946, nach Studien in Saarbrucken und Paris Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Promotion und Referendariat an Gymnasien in Saarbrucken, danach an der Freien Universitat Berlin (Habilitation), Essen, Dresden und Halle/Saale tatig. Von 1997 bis 2011 Professor fur mittelalterliche Geschichte in Mainz, von 2003 bis 2013 Leiter des Instituts fur Geschichtliche Landeskunde. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem auf dem Gebiet des fruhen Mittelalters, der Geschichte der Kirche und der religiosen Bewegungen in sozial- und politikgeschichtlicher Perspektive. Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften und Historischer Kommissionen.

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