Der Athenatempel von Priene

By (author) Wolf Koenigs

Book cover: Der Athenatempel von Priene

Hardback (Published)

(January 2016)

ISBN: 9783954900640

8.27 x 11.69 inches

Price: $165.00

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The Temple of Athena Polias at Priene was designed and begun by Pytheos in an epoch of classical revival under the Hekatomnid´s rule in Karia (392 – 334 B. C.). The present Volume III of the Priene series gives, after earlier studies by the Society of Dilettanti and Th. Wiegand, an exhaustive description and analysis as a result of thorough studies of the ruin and all available parts. Its ground plan, a grid of squares and most of the details was obviously ruled by the general axial spacing of the columns (353.3 cm = 12 attic feet) as basic measurement. The temples place in the history of ancient and post-medieval classical architecture and research is demonstrated. <br/>


English summary: Volume III of the Priene Series from the German Archeological Institute (DAI) focuses on the late-classical Temple of Athena at Priene in Asia Minor. Priene was an important center for Ionian architecture until the Ionian uprising against Persia caused a nearly century-long hiatus in new building projects. This temple was designed by Pytheos, the architect made famous by his design for the Mausoleum of Halicarnassus. The Temple of Athena is important not only for its association with Pytheos but also because it is a major example of the “Ionian Renaissance” that took place in the 4th century BCE, which made Priene an important center of building-arts in the late classical era of Greek architecture on the eve of the Hellenistic era. This work offers a detail representation of the temple including descriptions and photographs as well as a consideration of the reception of Pytheos’ work down to modern exhibitions in London and Berlin. German description: Band III der Priene-Reihe des DAI behandelt den spatklassischen Athenatempel von Priene einen ionischen Peripteros mit 6 x 11 Saulen aufgrund einer neuen, vollstandigen Aufnahme der Ruine und aller zugehorigen Steine. – Der Band II uber das umgebende Athena-Heiligtums von A. Hennemeyer ist bereits erschienen. – Der namentlich uberlieferte Architekt des Tempels, Pytheos, der wegen des Maussolleion von Halikarnass beruhmt war, hat nach Vitruv (Vitr. I 1, 12; VII Praef. 12; IV 3, 1) sog. commentarii uber seine Bauten herausgegeben. Dieser Bau wurde im 18. Und 19. Jh. zuerst von der Londoner “Society of Dilettanti” und 1904 von Th. Wiegand und H. Schrader nach der Ausgrabung der Stadt erneut publiziert jedoch nur vorlaufig. Durch die Bauforschung seit 1977 wurde das Bild des Tempels deutlich verfeinert: Entasis und Kurvatur wurden festgestellt. Die Metrologie und das Grundrissraster wurden gesichert; sie basieren auf der Weite des Einheitsjoches von 353,3 cm oder 12 attischen Fuss zu 29,44 cm, dem gleichen Fussmass, das auch dem Stadtplan zugrunde liegt. Ganzzahlige Proportionen des Tempels bis in die Details des Gebalks der kleinasiatisch-ionischen Ordnung hinein konnten nachgewiesen werden. Alle aussagekraftigen Baudetails werden in Text, Zeichnungen und Fotos dargestellt. Nach einer Unterbrechung der Bautatigkeit in Kleinasien von fast 100 Jahren nach dem Ende des ionischen Aufstandes gab es neben Ephesos zunachst nur in Karien unter den Hekatomniden (Reg. 392-334) ein neues Zentrum der Baukultur. Hier fand man zur ionischen Ordnung in der kleinasiatisch-ephesischen Variante zuruckund verband sie mit einigen dorischen, bzw. attischen Entwurfselementen. Diese Wiederbelebung altionischer Bauformen wird seit F. Noack mit dem nicht ganz treffenden Begriff “Ionische Renaissance” bezeichnet. – Der Athenatempel von Priene des Pytheos ist der grosste Sakralbau dieser Epoche, seine lange Bauzeit von ca. 350 Jahren gliedert sich in mehrere Bauabschnitte, wie sich an technischen und ornamentalen Details zeigt. Wegen der absoluten Qualitat des Athenatempels von Priene im Rahmen der ionischen Architektur wird er mit guten Grunden als “klassisch” bezeichnet. – Die wenigen spateren Bauten, die Anregungen von Priene aufgriffen, werden kurz vorgestellt; und die Rezeption der Bauformen des Pytheos in Forschung und Architekturtheorie der Neuzeit bis hin zu ihrer Prasentation in den Museen von London und Berlin werden kritisch behandelt.

  • By (author) Wolf Koenigs

„Das Buch ist hervorragend ausgestattet. [Es gibt zahlreiche] Abbildungen im Katalogteil, dort mit der ihnen vergebenen Katalognummer versehen. von etwa 1240 überkommenen Baugliedern, Säulentrommeln und Kapitelle mitgerechnet, werden 793 Stück, die dem Autor hinsichtlich Rekonstruktion oder Bautechnik wichtig erscheinen, in den Katalog aufgenommen. Dort werden sie in Fotografie und zeichnerischer Bestandsaufnahme vorgestellt, so dass weitere offiziell nicht mitgezählte Abbildungen hinzukommen, etwa 330 an der Zahl. Der Katalogtext wird von etwa 50 Tabellen begleitet. [...] Gelegentlich sind zeichnerische Rekonstruktionen eingestreut. [...] Jedes relevante Bauteil ist so gut dokumentiert, dass es allzeit originalgetreu in Stein reproduzierbar und für einen eventuellen Wiederaufbau verfügbar wäre. [...] Mit Hilfe eines präzisen Steinplans (Beilage 2), eines rekonstruierten Grundrisses (Beilage 1) und eines Aufrisses (Tafel I) wird dem Leser der Tempel ganzheitlich vor Augen geführt, wobei sich durch den Vergleich mit den älteren bildlichen Darstellungen, wie denen von Wiegand und Schrader von 1904 oder Schleif von 1931, die Innovation ermessen lässt.“<br/><br/>Von: Adelheid Heide Lauter-Bufe<br/>In: Bonner Jahrbücher, Band 216 (2016), S. 330-334. <br/>---------------------------------------<br/>„In dieser monumentalen Monographie hat sich der Autor an keiner Stelle auf Hypothesen eingelassen, sondern bleibt stets wohlponderiert und eng im Rahmen der zur Verfügung stehenden Evidenz. [...] [Er hat] seine Energie darauf verwendet, alle verfügbaren Daten zu erheben und damit eine überaus solide Basis für alle weiteren Überlegungen zu schaffen. Wolf Koenigs hat damit ein Werk vorgelegt, das seinem Gegenstand überaus angemessen ist und dauerhaft ein wichtiger Referenzpunkt für die Erforschung antiker Architektur sein wird.“<br/><br/>Von: Matthias Grawehr<br/>In: Museum Helvetica, vol. 74/1, Juni 2017, S. 115.<br/>----------------------------------------<br/>„C’est une somme impressionnante, qui va très au-delà du seul temple d’Athéna et de Priène. On ne peut qu’admirer la patience et la prudence avec lesquelles W. K. a fait le tri, dans toutes les études déjà publiées sur ce temple et sur Pythéos, entre ce qui était assuré ou acceptable et ce qui relevait de l’hypothèse, voire de la spéculation, tout de meme fréquent dans le cas de la figure de Pythéos. Si l’image globale de temple d’Athéna n’a pas changé, sa conception et le déroulement de la construction sont désormais mieux établis.“<br/><br/>Von: Marie-Christine Hellmann (Maison Archéologie et Ethnologie René-Ginouvès<br/>In: Revue archéologique 2017_2, S. 395-398.<br/><br/>-----------------------------------------<br/>„This is a very large book (430 double-columned pages of text with hundreds of photographs and drawings), and very important for those interested in architectural and cultural revival of the Ionian coast in the 4th century BC, and in Greek architecture in general - not noly in its theoretical and historical aspects, but also in the practical questions of design and execution, of the use of tools and choice of materials. [...] Much of the book is devoted to discussion of the ground plan (15-64) and a reconstruction of elevation (65-166). Of particular interest are Koenigs’ descriptions, using ancient terms for the working of the stone, his documentation of clamps and dowels, and observations on the use of color (red, blue, green, and yellow) on various parts of the building. These are major and original contributions. Especially impressive is his color reconstruction of an anta capital (Pl. 40). This entire section could work as a manual for Greek construction in general. [...] Of fundamental importance is Koenigs’ recording of the incised positioning lines. [...] [T]here is something to learn in every section of this book. It is, in short, a splendid work.“<br/><br/>Von: Jospeph Coleman Carter (The University of Texas at Austin)<br/><br/>In: Bryn Mawr Classical Review blog: Bryn Mawr Classical Review 2017.06.31.
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