Zur Positivität des Rechts in der kritischen Naturrechtslehre Immanuel Kants.

Eine Studie zum metaphysischen Begriff des provisorisch-rechtlichen Besitzes.

By (author) Martin Heuser

Book cover: Zur Positivität des Rechts in der kritischen Naturrechtslehre Immanuel Kants.

Extent: 706 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law, Philosophy

Series: Recht und Philosophie

Series volume number: 7

Language: German

Hardback (Published)

(February 2020)

ISBN: 9783428158614

6.18 x 9.17 inches

Price: $202.00

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Die Arbeit vergewissert sich der Bedeutung der teils willkürlichen, teils notwendigen Positivität des äußeren Rechts nach der Rechtslehre Kants. Sie erschließt sich deshalb die in diesem Werk aufgewiesene Wirklichkeit des praktischen Begriffs der Freiheit des Willens im äußeren Verhältnis der Menschen untereinander. Die Rechtslehre wird somit insgesamt als ein »System der Erkenntnis aus reinen Begriffen« interpretiert und damit erstmals die ihr zugrunde liegende verstandesbegriffliche Verfassung entschlüsselt.


Die Arbeit vergewissert sich der Bedeutung der teils willkurlichen, teils notwendigen Positivitat des auaeren Rechts nach der Rechtslehre Kants. Sie erschlieat sich deshalb die in diesem Werk aufgewiesene Wirklichkeit des praktischen Begriffs der Freiheit des Willens im auaeren Verhaltnis der Menschen untereinander. Die Rechtslehre wird somit insgesamt als ein System der Erkenntnis aus reinen Begriffen interpretiert und damit erstmals die ihr zugrunde liegende verstandesbegriffliche Verfassung entschlusselt. Entstanden ist ein nahezu durchgangiger Textkommentar, der den metaphysischen (d. h. rein begrifflichen) Anspruch des Werkes ernst nimmt, indem er den gedanklichen Gehalt durch die Nachzeichnung der Kantischen Methode philosophischer Erkenntnis gewinnt. Beilaufig beglaubigt sich dabei, dass die originale Textgestalt der Rechtslehre nichts weniger als korrupt ist. In ihr erscheint vielmehr die streng durchkomponierte Entwicklung des Rechtsbegriffs in seiner Totalitat als Rechtsidee.

I. Grundlage einer Interpretation der Rechtslehre

Gesetzesbewusstsein als Factum und Freiheit als Tatsache des Bewusstseins – Sittengesetzliches Pflichtbewusstsein und kategorischer Imperativ – Philosophische Methode einer Rechtserkenntnis aus reinen Vernunftbegriffen – Vernunftbegriffliches System metaphysischer Anfangsgründe des Rechts

II. Eine Interpretation der Rechtslehre

Der allgemeine Begriff des Rechts – Die Einteilung des allgemeinen Begriffs des Rechts – Metaphysische Vernunfterkenntnis unter dem allgemeinen Begriff des Rechts – Die vernunftbegrifflich-notwendige Positivität alles wirklichen äußeren Rechts

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Sachwortregister

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